Donnerstag, 4. Februar 2016

Viel Theater um den Kater!

Wie von Bellis angedroht, wurde Leo also am Montag, den 1. Februar kastriert. Er hat die OP gut verkraftet, hat zu Hause nicht geschmollt, nur etwas geruht, tüchtig gefuttert - und wollte dann am liebsten raus! Die ganze Nacht bettelte und heulte er.
Raus durfte er aber erst am Dienstagnachmittag. Und was macht Leo? Verduftet und lässt sich nicht mehr blicken!
Bellis war schlimm besorgt, als Leo am Mittwochmorgen nicht nach Hause kam. Sie ließ sogar den Laden zu und suchte alle paar Stunden unseren großen Innenhof und die umliegenden Straßen ab.
Als Leo am Nachmittag immer noch nicht da war, hängte sie Flugblätter an jede Haustür in unserem Viertel und postete überall im Internet, dass der Leo vermisst wird. Aber niemand hatte ihn gesehen.



Bellis hatte ja schon vor der OP nicht geschlafen. Dann nach der OP wegen Leos Gejammer auch nicht. Und nun also noch eine Nacht nicht. Irgendwann war sie dann doch auf dem Sofa eingepennt (Miss Flauschi und ich hielten auf dem Teppich davor Wache) - als plötzlich ein lautes, forderndes MIIIIIIAAAAAAUUUUU ertönte und Leo hereinspaziert kam, als wäre er nur mal eben draußen zum Pipimachen gewesen. Da war es gerade fünf Uhr früh am Donnerstagmorgen.
Er war wieder da! Quicklebendig, nicht allzu schmutzig und unverletzt, abgesehen von einem kleinen Kratzer am Ohr. Also, wir waren ja alle erleichtert! Wir, weil Bellis nun nicht mehr so traurig war, und Bellis, weil es Leo gut ging und sie sich keine Vorwürfe mehr machen musste, dass sie ihn nach der Kastration zu früh rausgelassen hatte.
Leo nahm das alles sehr gelassen. Er futterte zwei große Schüsseln leer und kuschelte sich dann mit aufs Sofa.



Happy Ending! =:o)
Euer Buster