Samstag, 29. August 2015

Unsere Heubar

Manchmal ist Bellis faul. Dann legt sie uns den riesigen Heu-Sack einfach auf den Fußboden und ruft: "Selbstbedienung!"
Dann dürfen wir hineinkrabbeln und uns die schönsten Hälmchen selbst heraussuchen. Machen wir aber gern!
(PS: Ich fussele immer noch...)

Samstag, 8. August 2015

Hilfe, ich fussele!

Soll ich euch mal zeigen, was die große Hitze der vergangenen Tage bei mir anrichtet? ICH FUSSELE!!
Wenn Miss Flauschi etwas mehr Fell verliert als sonst, f(e/ä)llt das ja nicht so auf. Aber bei mir... Leute, mir ist es echt peinlich, wie ich gerade aussehe!
Hoffentlich wächst das neue Unterfell schnell nach...
Euer geplagter Buster.

Donnerstag, 6. August 2015

Kleines Do-it-yourself: Ein kringeliges Papierstreifen-Bild

Natürlich habe ich das Rad nicht neu erfunden - nein, ich habe solche filigranen Gebilde aus gekringelten Papierstreifen schon öfter gesehen. Meist als Fensterhänger oder eben auch als Bilder. Aber ich habe diese Technik eben noch nie selbst ausprobiert. Bis heute.
Es ist recht einfach, wenn man ruhige Finger hat und nicht vor fitzeliger Arbeit zurückschreckt.



Schneide dir Papierstreifen in unterschiedlichen Längen und Breiten aus einem nicht zu dicken Papier. Ich habe normales weißes Drucker-Papier verwendet, das ging prima. Richte dich bei der Breite der Streifen nach der Höhe des Bilderrahmens, den du verwenden möchtest, sonst werden die Kringel unter dem Glas zusammengequetscht.



Ziehe einen Papierstreifen leicht über die Scheren-Klinge (nicht zu doll, sonst zerfasert das Papier und krümelt!), so dass er sich leicht kringelt. Rolle nun den Streifen zwischen den Fingern zu einer Spirale oder Schnecke, gern auch kegelförmig, so dass er eine Spitze bildet. Es ist auch möglich, eine Hälfte des Streifens in diese Richtung und die andere Hälfte in die andere Richtung zu rollen. Oder durch Knicke blattförmige Akzente zu setzen. Oder lange Schleifenbögen als Abgrenzungen zu verwenden. Probier dich aus!



Den Untergrund deines Bilds kannst du gestalten, wie du möchtest. Mach ihn farbig für einen starken Kontrast oder weiß für eine dezente Licht-Schatten-Wirkung. Ich habe lediglich die Rückwand-Pappe des Bilderrahmens weiß bemalt, weil ich die faserige Struktur mochte und weil mir der Kontrast zwischen Rau und Glatt gefiel.



Wenn du genug Kringel in verschiedenen Größen hast: Mache einen ganz kleinen Klebepunkt auf den Untergrund (ich verwende UHU extra Alleskleber, weil er eine angenehme Gel-Konsistenz hat und immer klar bleibt und nicht gelb wird) und setze einen Papierkringel darauf. Soll eine Spitze nach vorn abstehen, klebe den Kringel lieber am Nachbarkringel fest, so bleibt die Spitze flexibel und kann später von Glas des Rahmens nicht eingedrückt, sondern nur nach unten gefedert werden, wenn sie zu hoch ist.
Sowieso ist es gut, wenn du die äußeren Enden der Papierkringel "unsichtbar" machst, indem du sie an Nachbarkringel klebst. So entsteht ein Unendlich-Effekt im ganzen Bild.



Etwas tricky wird dann das Einfügen des Bilds in den Rahmen - achte also von vornherein auf einen Randabstand, sonst werden die äußersten Papierkringel zerquetscht (ich musste Lehrgeld bezahlen!).
Natürlich musst du das Bild nicht mit Glas abdecken, wenn dir das nicht gefällt. Der Vorteil ist einfach, dass die Kringel unter Glas nicht so schnell einstauben. ;o)



Mir hat das Projekt so viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt an ein größeres Format wage (dieses Bild ist gerade mal 16,5 x 12 cm groß). Vielleicht ja sogar direkt auf Leinwand? ;o)




Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich dir!