Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!

Zugegeben, es ist ein sehr unscharfes Bild von Miss Flauschi unterm Weihnachtsbaum.
Dennoch... Euch allen ein frohes Weihnachtsfest - und kostet doch mal (so wie wir) von einem Weihnachtsbaumzweiglein... =;o)

Montag, 16. November 2015

Kaffeegenuss! Schmuck zum Thema "Kaffee"

Einige Schmuckstücke mit aus Fimo modellierten Kaffeebohnen habe ich ja bereits HIER im Onlineshop angeboten.
Aber ich wollte noch ein paar mehr meiner Ideen umsetzen.




Diese schmucken Stücke sind in den letzten Tagen entstanden.
(Klick auf die Fotos, um direkt zu den Schmuckstücken zu gelangen!)

Ohrringe "Kaffeeklatsch" Halskette "Kaffeepause" Ohrringe "Beim Frühstück"
Kaffee-Ring "Der Genießer" Kaffee-Ring "Der Charmeur" Kaffee-Ring "Der Schnelltrinker" Kaffee-Ring "Der Grübler"

Dienstag, 3. November 2015

Der Spaß geht weiter - meine finanziellen Erlebnisse mit UPS

Letzten Freitag hatte ich ja erfahren, dass meine Juni- und meine September-Vergütung in dieser Woche auf meinem Konto eingehen sollen - das teilte mir Herr O. telefonisch mit (schriftlich wäre wohl zu festnagelig).
Ach ja, und ich erfuhr auch, dass die Zahlungsmodalitäten bleiben wie gehabt - die monatliche Vergütung kriege ich immer erst über einen Monat später, für Oktober dann Anfang Dezember.
Ich sag mal so: Wenn das Geld regelmäßig kommt, könnte ich damit leben. Wenn.

Denn heute Morgen war noch kein Geld drauf.
Angekündigt hatte ich deshalb heute in einem Telefonat mit Herrn O., dass ich weiterstreike, denn versprochen wurde mir von UPS schon einiges.
Während des Telefonats wurde mir denn auch so ganz nebenbei gesagt, dass ich die korrekte Vergütung für den Juni (ihr erinnert euch: für Juni erhielt ich bis jetzt nur 40 Cent) erst am 30.11. erhalte!! Man hält mich wieder hin! 

Eben war dann aber endlich die korrekte September-Summe auf meinem Konto.
Ich habe mich nun entschlossen, den Paketshop wieder aufzumachen. Denn wenn ich weiter streike, verpasse ich den Weihnachtsumsatz - pakettechnisch. Da wird viel verschickt.

Statt wegen des ausstehenden Juni-Gelds zu streiken, werde ich weiterhin meine Erlebnisse veröffentlichen. Hier im Blog. Auf Facebook. Auf Google+. Auf Twitter.
UPS habe ich darüber in Kenntnis gesetzt.
Aus so einer miesen Situation muss ich das Positivste herausholen, was sich eben rausholen lässt:
1.) die Aufmerksamkeit auf meinen Laden zu lenken, um die verprellten UPS-Kunden der letzten Wochen wieder "reinzuholen", und
2.) UPS dazu zu bewegen, mir mein Geld zukünftig pünktlich zu zahlen.

Drückt mir weiter die Daumen!!

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Der Klunkerfisch-Laden als ehrenamtlicher UPS Access Point - meine finanziellen Erlebnisse mit UPS

Einige von euch wissen es, die meisten nicht: Seit Juni 2015 ist der Klunkerfisch-Laden in der Kuhgasse auch ein UPS Access Point - und zwar der einzige in der Innenstadt von Halle (Saale). Mir sollte die zusätzliche Arbeit als Paketshop-Betreiber doch ein paar Vorteile bringen, dachte ich: zusätzliche Kunden und zusätzliches Geld - kann ich beides gut gebrauchen.

Doch UPS ist nicht so zuverlässig, wie sie sich in ihrem Firmenprofil darstellen: Bis Anfang September hatte ich gewartet, dass ich mal einen Cent der vertraglich vereinbarten monatlichen Vergütung auf meinem Konto sehe - aber es kam nichts an.
Also mailte ich an die Access-Point-Service-Abteilung und wurde von einer freundlichen Mitarbeiterin zurückgerufen. Sie versprach, mein Problem weiterzuleiten, und bat mich um noch ein wenig mehr Geduld - sie wolle sich wieder melden, wenn sie mehr wüsste. 
Sie meldete sich zwei Wochen lang nicht, deshalb schickte ich die nächste Mail los und fragte nach meiner Vergütung. Die freundliche Dame rief mich prompt an und erklärte mir, dass mein leeres Portemonnaie kein Einzelfall ist, sondern auch andere UPS Access Points betroffen sind - es wäre ein Fehler im Computersystem, der derzeit die Überweisungen verhindern würde. Sie versicherte mir, dass an dem Problem bereits gearbeitet würde, teilte mein Unverständnis über die technischen Probleme einer so großen Firma, versicherte mir, dass sie mir mein Geld zu gern auch persönlich in bar vorbeibringen würde, wenn sie könnte, und versprach mir, mich wiederum in zwei Wochen anzurufen, um mir dann hoffentlich mehr und positiveres sagen zu können. 
Tatsächlich rief sie nach 14 Tagen an - keinen Tag früher - und teilte mir bedauernd mit, dass es keine Neuigkeiten gäbe, aber genau zu dem Thema ("technische Probleme") in den nächsten Tagen eine Sitzung stattfinden würde - und wir wollten doch so verbleiben, dass sie mich in 14 Tagen... "Nein!", meinte ich, "so verbleiben wir nicht! Ich werde ab sofort streiken!" Sie schluckte hörbar und bat mich dann, ihr meine Absicht doch bitte per Mail zuzusenden, damit diese Mail als "Zündstoff" bei der Sitzung vorgelegt werden könne. Aber gerne doch! Ich schrieb:

"Sehr geehrte Damen und Herren, 
am 3.6.2015 unterzeichnete ich den UPS-Access-Point-Standort-Vertrag und habe seitdem noch nicht ein einziges Mal eine monatliche Vergütung erhalten! ...
Auf mehrmalige Nachfragen per E-Mail wurde mir von Frau D., Mitarbeiterin Ihrer Access-Point-Service-Abteilung, mitgeteilt, dass es technische Probleme bei ... der Überweisung der Vergütungen an die Access Points gibt. Die erste Mitteilung an mich über diese Probleme ist jetzt mehr als drei Wochen her und ich kann kein Verständnis mehr dafür aufbringen, dass ein weltweit agierender Konzern so ein technisches Problem nicht zeitnah lösen kann!
Da ich nicht gewillt bin, weiterhin unentgeltlich für UPS zu arbeiten (dann engagiere ich mich lieber ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe), kündige ich Ihnen hiermit einen Streik an: Sollte ich bis morgen Abend (Ladenschluss: 19 Uhr) von UPS keine verbindliche schriftliche Zusage auf Zahlung der ausstehenden Vergütungen für Juni, Juli, August und September 2015 bis spätestens zum 20.10.2015 erhalten, werde ich den Access Point ab dem 15.10.2015 schließen, bis die Vergütungen auf meinem Konto eingegangen sind. So lange werde ich weder von UPS-Lieferanten noch von Kunden Pakete entgegennehmen. Meine UPS-Kunden werden von mir über den Grund des Streiks per Aushang an meiner Ladentür (NICHT per "Urlaubsankündigung" in meinem UPS Access Point Account!) informiert und aufgefordert, sich mit Beschwerden direkt an UPS zu wenden.
In der Hoffnung auf ein rasches Lösen des Problems durch Sie verbleibe ich mit freundlichen Grüßen ..."


Plötzlich kam die Sache ins Rollen!

Herr O., der mich in die Führung eines UPS Access Points einwies (oder besser gesagt: in die Pflichten - denn laut Vertrag hat der Paketshop auffallend viele Pflichten gegenüber UPS, während die Firma... aber zurück zum Thema!), kündigte seinen Besuch im Klunkerfisch-Laden an.

Einen Tag vor seinem Besuch erhielt ich eine Mail von UPS Paris (olala!!) mit den Überweisungsankündigungen für die Vergütungen für Juni bis August. Allerdings waren für den Juni nur 40 Cent verbucht worden. Und der September fehlte in der Auflistung komplett.

Als Herr O. dann am 16.10. bei mir im Laden war, fand er mich und meinen Streik toll - ich würde damit ganz schön Staub aufwirbeln, meinte er. 
Auch dass ich den Kunden nicht vormache, ich wäre im Urlaub, fand seine Zustimmung und Unterstützung.  Herr O. erzählte mir dann, dass die falsche Juni-Vergütung durch die Umstellung des Buchhaltungscomputerprogramms entstanden war. Er versprach mir, dass ich die korrekte Juni-Summe noch in jener Woche erhalten würde - und ich versprach daraufhin, den Paketshop sofort wieder zu öffnen!
Die Juni-Zahlung ist bis heute nicht bei mir angekommen.

Dass ich bis dato noch gar kein Geld gekriegt hatte, lag nach Herrn O.s Worten an einer fehlerhaften Eingabe meiner IBAN (nicht durch mich verschuldet! ich hab sofort in den Vertragsunterlagen nachgeschaut - ich hab mich nicht verschrieben!). Die Recherche nach dem Fehler selbst hatte nur wenige Stunden gedauert.
Mit dem Geld für September sollte ich nicht vor Anfang November rechnen, meinte er - das wäre der UPS-übliche Modus operandi für Zahlungen an Access Points - über den ich bis dato NOCH NIE informiert wurde!! In den Vertragsunterlagen findet sich nichts dazu!!

Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Die Abrechnung und Vergütung der geleisteten Arbeit eines Monats findet über einen Monat später statt! Arbeitet ihr dann gern für diese Firma? Ich nicht.
Und mein Stolz über die Schmeicheleien von Herrn O. war damit auch wieder verpufft.

Am darauffolgenden Montag hatte ich das Juli- und August-Geld auf dem Konto (sowie die 40 Cent für den Juni, haha!), aber dann schwieg UPS wieder.

Am vergangenen Freitag erhielt ich die folgende förmliche Mail von Herrn O.:
"Zur Korrektur Ihrer Monatsabrechnung Juni kann ich Ihnen (Stand heute) keine befriedigende Antwort bzw. einen Termin der Begleichung angeben.
Ich kann Ihnen diesbezüglich nur mitteilen, dass ich am Donnerstag, dem 29.10., zu diesem Thema einen Termin mit unserer Fachabteilung in Neuss habe.
Im Rahmen dessen werden auch die Zahlungsziele [wegen der horror-späten September-Zahlung, A.d.V.] diskutiert.
Aus Ihrer Sicht sicherlich nicht befriedigend.
Aus meiner Sicht sind nach Ihrer Aktion so viele Dinge ins Laufen gekommen, weshalb ich vorsichtig optimistisch daran glaube, dass nächste Woche eine Klärung herbeigeführt wird."

Ich glaubte das nicht und teilte Herrn O. dieses und meine Absicht mit, ab dem 27.10. wieder zu den genannten Bedingungen zu streiken.

Und gestern so? Da wunderte ich mich, dass seit Dienstag nicht ein einziger(!) UPS-Kunde bei mir im Laden aufgetaucht war. Ahnungsvoll schaute ich in meinen UPS Access Point Account und sehe: DASS ICH URLAUB HABE!! Wie erholsam. Ich löschte den Status - nur um nach einer Stunde festzustellen, dass man mich wieder auf "Urlaub" gesetzt hatte.


Also gab's gestern die nächste Mail an Herrn O.:

"... Wie Sie wissen, habe ich UPS über meine Absicht informiert, den Paketshop-Status eben NICHT auf "Urlaub" zu setzen, und auch erklärt, weshalb: weil ich das als Betrug der UPS-Kunden betrachte, denn ich mache nicht Urlaub, sondern streike - und das sollen die Kunden wissen!
... ich empfinde es als anmaßend, ohne Absprache mit mir - über mich hinweg! - einfach über meine angezeigten Öffnungszeiten zu entscheiden. Damit schädigt UPS mein Geschäft! Denn viel mehr als zunehmende Besucherzahlen brachte mir die Arbeit für UPS bisher nicht ein ... - und die werden mir nun zusätzlich zu meiner noch ausstehenden Vergütung auch noch vorenthalten!
Sollte ich wiederum feststellen müssen, dass mein Status auf "Urlaub" geschaltet wurde, gehe ich mit meinen UPS-"Erlebnissen" an die Öffentlichkeit. Seien Sie versichert, dass es eine sachliche Darstellung der tatsächlichen Ereignisse geben wird - ich bin einfach der Meinung, dass die UPS-Kunden darüber informiert werden sollten, welcher Firma sie ihre Sendungen und ihr Geld anvertrauen."

Herr O. teilte mir heute Morgen nur knapp mit, dass er unterwegs zu o.g. Meeting wäre, wo "mein Problem" geklärt werden sollte. Welche Maßnahmen ich zwischenzeitlich ergreifen würde, läge ganz in meinem Ermessen.

Ich bat ihn, mich gleich nach dem Meeting per Mail über dessen Ergebnis zu informieren, und bot ihm an, bis zu seiner Mail von einer Veröffentlichung meiner UPS-Erlebnisse abzusehen - unter der Bedingung, dass ab jetzt der Paketshop-Status auf "geöffnet" stehen bliebe.

Ich blieb im "Urlaub", egal, wie oft ich es im Account änderte. Gefühlte 50 Mal hab ich diesen "Urlaub" seit gestern gelöscht - und er wurde von UPS wieder eingesetzt.

Eine Mail habe ich von Herrn O. ebenfalls nicht erhalten.

Und nun wisst ihr's.

PS: Was jetzt folgt? Entweder die Fortsetzung oder das dicke Ende. ;) Ich berichte.

Eine Frage der Höflichkeit

Eben in der Straßenbahn:
Eine alte Frau mit Rollator und Ehemann steigt ein und steuert auf den sitzlosen Bereich gegenüber der Tür zu, wo ein junger Mann mit Kopfhörern steht. Sie fährt ihm fast auf die Füße und nörgelt ihn dann an: "Ob ich dann BITTE mal hier hin kann?!" Der junge Kerl macht sofort Platz. Die Frau brabbelt hörbar: "... muss man wirklich erst fragen ... hat wohl keine Augen ..." Ich sehe die Frau fassungslos an und schüttle den Kopf. Sie fasst das als Bestätigung auf und meint zu mir: "Woah? Ist doch so! Ist unhöflich!"
"Nein.", sage ich laut. "Der junge Mann hat Ihnen doch sofort Platz gemacht, als Sie ihn gefragt haben. Das war höflich." Eine andere alte Dame auf dem Sitz neben mir bestätigt meine Meinung nickend und sagt "alte Leute...".
Das macht die Frau mit Rollator richtig sauer! "Seit wann ist es denn so, dass man erst fragen muss, damit einem Platz gemacht wird?!", schimpft sie.
"Schon immer", erwidere ich, "denn DAS ist höflich!"
"Na klar, jaja, SIE haben Recht, ich streite mich nicht mit Ihnen - DAS ist höflich, na klar, wenn man keinen Platz gemacht kriegt und fragen muss. Wo kommen wir denn da hin, hä?! Aber SIE haben Recht, ich streite mich nicht..." Sie meckert und zetert weiter. Ihr Mann klopft ihr (unbemerkt von ihr) beschwichtigend auf den Arm. Dabei hat er seine Hand auf dem "Klingelknopf" für die Tür. Eine weitere alte Frau, mit zwei Krücken, die aussteigen möchte, fragt betont höflich, ob sie bitte mal an den Knopf heran könne.
"Da hat der Herr wohl gerade keine Augen im Kopf gehabt", kann ich mir nicht verkneifen und lache. Alle lachen mit.
Ich muss ebenfalls aussteigen und bekomme ein "blöde Kuh!" von der Rollator-Frau hinterhergeknurrt. "Dankeschön!", rufe ich laut, "Sie sind wirklich SEHR höflich!"
Draußen erwartet mich die Dame mit den Krücken. "Wieso meckern heutzutage eigentlich alle nur noch?", fragt sie leise. "Dafür gibt's doch gar keinen Grund. Die Leute haben verlernt zu lächeln."
Ich gebe ihr Recht und wünsche ihr einen schönen Tag. Und sie mir auch.

Samstag, 10. Oktober 2015

Miss Flauschi und Leo sind echte Kumpels

Pennt der eine, haut sich die andere auch hin. ;o)



Und beide teilen eine Leidenschaft für Zeitungspapier!!!

Freitag, 9. Oktober 2015

Bauern- und Blumenmarkt in Halle (Saale)

Wenn man an einem verregneten Oktoberabend über Halle's Marktplatz schlendert, dann kann es schon mal passieren, dass man mitten in der City vor einem Mähdrescher steht.
Am Vorabend des alljährlichen Bauern- und Blumenmarkts wurde große Maschinerie aufgefahren.

Sonntag, 6. September 2015

Ein schöner Tag im Garten

So schönes Wetter - da mussten wir alle in den Garten gehen und ein bisschen lesen und faulenzen...



Zuerst wollte Leo ja nicht von seinem Ausguck im Badfenster über der Hühnerleiter herabsteigen...



Als er sich dann endlich bequemte, ging er erstmal die Nachbarn besuchen...



Aber irgendwann war er dann doch gemütlich mit uns zusammen. =:o)





Samstag, 29. August 2015

Unsere Heubar

Manchmal ist Bellis faul. Dann legt sie uns den riesigen Heu-Sack einfach auf den Fußboden und ruft: "Selbstbedienung!"
Dann dürfen wir hineinkrabbeln und uns die schönsten Hälmchen selbst heraussuchen. Machen wir aber gern!
(PS: Ich fussele immer noch...)

Samstag, 8. August 2015

Hilfe, ich fussele!

Soll ich euch mal zeigen, was die große Hitze der vergangenen Tage bei mir anrichtet? ICH FUSSELE!!
Wenn Miss Flauschi etwas mehr Fell verliert als sonst, f(e/ä)llt das ja nicht so auf. Aber bei mir... Leute, mir ist es echt peinlich, wie ich gerade aussehe!
Hoffentlich wächst das neue Unterfell schnell nach...
Euer geplagter Buster.

Donnerstag, 6. August 2015

Kleines Do-it-yourself: Ein kringeliges Papierstreifen-Bild

Natürlich habe ich das Rad nicht neu erfunden - nein, ich habe solche filigranen Gebilde aus gekringelten Papierstreifen schon öfter gesehen. Meist als Fensterhänger oder eben auch als Bilder. Aber ich habe diese Technik eben noch nie selbst ausprobiert. Bis heute.
Es ist recht einfach, wenn man ruhige Finger hat und nicht vor fitzeliger Arbeit zurückschreckt.



Schneide dir Papierstreifen in unterschiedlichen Längen und Breiten aus einem nicht zu dicken Papier. Ich habe normales weißes Drucker-Papier verwendet, das ging prima. Richte dich bei der Breite der Streifen nach der Höhe des Bilderrahmens, den du verwenden möchtest, sonst werden die Kringel unter dem Glas zusammengequetscht.



Ziehe einen Papierstreifen leicht über die Scheren-Klinge (nicht zu doll, sonst zerfasert das Papier und krümelt!), so dass er sich leicht kringelt. Rolle nun den Streifen zwischen den Fingern zu einer Spirale oder Schnecke, gern auch kegelförmig, so dass er eine Spitze bildet. Es ist auch möglich, eine Hälfte des Streifens in diese Richtung und die andere Hälfte in die andere Richtung zu rollen. Oder durch Knicke blattförmige Akzente zu setzen. Oder lange Schleifenbögen als Abgrenzungen zu verwenden. Probier dich aus!



Den Untergrund deines Bilds kannst du gestalten, wie du möchtest. Mach ihn farbig für einen starken Kontrast oder weiß für eine dezente Licht-Schatten-Wirkung. Ich habe lediglich die Rückwand-Pappe des Bilderrahmens weiß bemalt, weil ich die faserige Struktur mochte und weil mir der Kontrast zwischen Rau und Glatt gefiel.



Wenn du genug Kringel in verschiedenen Größen hast: Mache einen ganz kleinen Klebepunkt auf den Untergrund (ich verwende UHU extra Alleskleber, weil er eine angenehme Gel-Konsistenz hat und immer klar bleibt und nicht gelb wird) und setze einen Papierkringel darauf. Soll eine Spitze nach vorn abstehen, klebe den Kringel lieber am Nachbarkringel fest, so bleibt die Spitze flexibel und kann später von Glas des Rahmens nicht eingedrückt, sondern nur nach unten gefedert werden, wenn sie zu hoch ist.
Sowieso ist es gut, wenn du die äußeren Enden der Papierkringel "unsichtbar" machst, indem du sie an Nachbarkringel klebst. So entsteht ein Unendlich-Effekt im ganzen Bild.



Etwas tricky wird dann das Einfügen des Bilds in den Rahmen - achte also von vornherein auf einen Randabstand, sonst werden die äußersten Papierkringel zerquetscht (ich musste Lehrgeld bezahlen!).
Natürlich musst du das Bild nicht mit Glas abdecken, wenn dir das nicht gefällt. Der Vorteil ist einfach, dass die Kringel unter Glas nicht so schnell einstauben. ;o)



Mir hat das Projekt so viel Spaß gemacht, dass ich mich jetzt an ein größeres Format wage (dieses Bild ist gerade mal 16,5 x 12 cm groß). Vielleicht ja sogar direkt auf Leinwand? ;o)




Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich dir!

Montag, 20. Juli 2015

1 Jahr Klunkerfisch-Laden in Halle (Saale)!

Wie ihr wisst, habe ich mir im letzten Jahr mit der Eröffnung meines Lädchens einen Traum erfüllt.
Und nun ist ein ganzes Jahr vergangen...

Das möchte ich feiern!
Zu meinem Laden-Jubiläum lade ich euch drum ganz herzlich ein!

Am Freitag, dem 31.7. und am Samstag, dem 1.8.2015 darf jeder Besucher des Klunkerfisch-Ladens mit mir anstoßen und feiern! Es gibt Prosecco und Apfelspritz uuuuuund ... für jeden Einkauf an diesen Tagen eine Gutschrift für den nächsten Einkauf! :)

Ich freue mich auf euch!




Mittwoch, 15. Juli 2015

Hofberichterstattung: Das Fenster zum Hof

Lautes Katzengeschrei im Duett lässt mich aus dem Schlaf fahren. Oh nein, der Kater prügelt sich wieder. Hoffentlich kneift er die Augen dabei zu. Ein Blick auf den Wecker verrät mir: Es ist 4:25 Uhr. Na guten Morgen.
Benommen schlurfe ich ins Badezimmer - und da kommt er auch schon, der Held. Mit lautem MMMMAAAAAAUUUUUUUUUUU teilt er mir mit, dass er aus der Schlacht halbwegs siegreich hervorgegangen ist. Er ist klatschnass (es regnet), aber unverletzt. Hallelujah. Ich rubbele ihn trocken und lege mich wieder ins Bett.
Aber... Moment mal... Was ist das denn nun wieder?? Scharrt da irgendein Fremd-Kater unter unserem Fenster? Mein Leo-Kater sitzt bereits auf dem Fensterbrett und äugt nach draußen. Er knurrt leise. Ich spähe durch die Scheibe. Obwohl es bereits tüchtig morgengraut, erkenne ich nicht, woher das schabende Geräusch kommt. Aber allmählich erkenne ich, WAS das für ein Geräusch ist: Da gräbt jemand ein Loch!
Das ist gruselig! Kater und ich gucken weiter angestrengt aus dem Fenster - und auf einmal machen wir eine Bewegung auf dem Nachbarbalkon aus: Die Oma der Familie Lino steht draußen und guckt (wie wir!) auf den Hof hinaus. Also hat sie das Geräusch auch gehört? Wohin genau schaut sie? Ins Gebüsch... Ich folge ihrem Blick und sehe ... ich sehe TANTE Lino, wie sie im Gebüsch mit dem Spaten hantiert. Wen verbuddelt sie da??? Wer ist tot?? UND WIE STARB ER???
Die Tante scheint ihr Werk beendet zu haben. Denn sie kommt aus dem Gebüsch hervor, in einer Hand den Spaten und in der anderen ... einen großen Pappkarton. Oh je. Die Größe kommt mir bekannt vor. Es muss das wollig-weiße Wuselhündchen sein, das gestorben ist. Das ist traurig. :o(
Ich kann nun gut verstehen, wieso die Tante gegraben hat und nicht die Hausfrau selbst - sie hing sehr am Hündchen. Aber ich kann mir immer noch nicht erklären, wieso jemand morgens halb fünf sein Haustier verbuddelt - sollen die Nachbarn das nicht mitkriegen? Wenn ja, warum nicht?? Sollte im Gebüsch doch etwas anderes begraben sein??? Oder JEMAND??? Gruselig...

Montag, 6. Juli 2015

Nach der großen Hitze

In den letzten Tagen war es so heiß, dass niemand Lust hatte, ins Freie zu gehen. Wir auch nicht. Im Garten rumtoben? Wird überbewertet. Wir waren einfach froh, drinnen in der Wohnung zu sein und uns relativ wenig bewegen zu müssen. Naja, außer ein bisschen Herumgehüpfe auf dem Teppich. Denn irgendwie... ja... irgendwie belebt uns so eine Sommerhitze.
Das ist merkwürdig, aber Bellis geht es genauso. Irgendwie genießen wir alle die Hitze. Hört sich angeberisch an? Tja, Leute, wir sind ja auch einiges gewohnt: Jahrelanges Hitze-Training in der Dachwohnung (die Temperaturen fielen in diesen Monaten selten unter 30 °C unterm Dach) lassen uns doch jetzt bei angenehmen 27 °C in der Wohnung lässig lächeln. =;o)
Trotzdem gebe ich zu, dass nach den Gewittergüssen der letzten Nacht die Luft viel leichter "atembar" ist. Und dass es sehr erholsam ist, ein Nickerchen auf dem Teppich (oder, wie in Miss Flauschis Fall, daneben) zu machen. Findet Leo auch - er schwimmt genüsslich durch sein Traumreich.
Also, Leute, erholt euch heute gut - ab morgen wird's wieder heiß!
Euer Buster. =:o)