Montag, 25. September 2017

Mein Rezept für Kürbis-Kartoffel-Suppe

Zutaten (für ca. 10 große Portionen): 
1 Hokkaido-Kürbis 
ca. 1 kg Kartoffeln (oder mehr oder weniger, ganz nach Lust und Laune) 
1 große Zwiebel 
2 Knoblauchzehen 
1 großer Apfel (oder ein Stück Ingwer, wenn du es schärfer magst) 
1,5 Liter Gemüsebrühe
einen Handteller voll Gewürze: Koriander-Samen, Kreuzkümmel (Cumin), 5 Kardamomschoten, Pfeffer 
1 Dose Kokos-Milch
Für die Kürbisssuppe eignet sich ein Hokkaido-Kürbis am besten, weil man ihn nicht schälen muss, sondern seine Schale mitkochen und essen kann. Du kannst aber auch einen Riesenkürbis oder einen Butternut-Kürbis oder deinen ganz persönlichen Lieblingskürbis verwenden. ;o)
Schlachte den Kürbis mit einem großen Messer - halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und das faserige Fruchtfleisch heraus und schneide ihn dann in Würfel. Wenn du das geschafft hast, ist der schwierigste Teil des Rezepts bereits bewältigt. ;o)
Dann schälst du die Kartoffeln und würfelst sie. Mit den Zwiebeln, Knoblauch, Apfel (oder Ingwer) machst du das gleiche (schälen und würfeln).
In einem großen Topf dünstest du alle gewürfelten Gemüse-Stückchen in Bratfett an.
Nicht zu lange! Es geht nur darum, etwas rauchiges Aroma herauszukitzeln.
Also vergiss nicht, regelmäßig zu rühren, damit nichts anbrennt, sonst schmeckt alles bitter.
Wenn Zwiebel, Knoblauch und Apfel glasig sind, gießt du die Gemüsebrühe zu (ich nehme gern Instant-Bio-Gemüsebrühe aus dem Reformhaus, weil sie kein Glutamat enthält), legst den Deckel auf den Topf und lässt das Süppchen auf kleiner Flamme köcheln, bis der Kürbis weich ist (ca. 20-30 Minuten).
Nicht vergessen, immer mal umzurühren!
Während das Süppchen köchelt, zerstößt du in einem Mörser Koriandersamen, Kardamom-Schoten, Kreuzkümmel-Samen und Pfefferkörner (ich nehme immer bunten Pfeffer, der ist wunderbar aromatisch).
Natürlich kannst du auch gemahlene Gewürze nehmen.
Aber wenn du einmal selbst gemörsert hast, wirst du verstehen, wieso ich das tue: Der Duft, der dabei freigesetzt wird, ist so intensiv und appetitlich, dass alle bereits gemahlen gekauften Gewürze dagegen verblassen zu fadem Mehlstaub... ;o)
Schütte die Gewürzmischung ins Süppchen, kurz bevor der Kürbis weich ist.
Wenn Kürbis und Kartoffeln weich sind, dann holst du deinen Pürierstab (Stabmixer) hervor! Jetzt wird püriert!
Mixe die Suppe so lange, bis alle Kartoffel- und Kürbisstückchen zerkleinert sind und die Suppe schön glatt und cremig ist.
Pass auf, dass du den Pürierstab nicht zu weit aus dem Topf ziehst, sonst hast du später lustige orangefarbene Punkte überall in deiner Küche. ;o)
Zum Schluss kippst du eine Dose Kokos-Milch in die Suppe und mixt noch einmal alles gut durch und kostest, ob die Suppe eventuell noch etwas Salz benötigt. Die Kokos-Milch gibt der Suppe noch einen extra exotischen Kick! Wenn du keine Kokos-Milch magst, dann kannst du natürlich auch Sahne verwenden.
 Fertig ist die Kürbis-Kartoffel-Suppe! Für die Nicht-Vegetarier schnipple Würstchen-Scheiben direkt auf den Teller - sie erwärmen sich von selbst in der warmen Suppe.
Jetzt kann serviert werden! Guten Appetit! :o)