Freitag, 3. Mai 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 5: Sport ist und bleibt doof. :o(

Wer heute einen amüsanten Sport-Report von mir erwartet, wird wohl enttäuscht werden… 
Nach anderthalb Wochen Sport-Abstinenz, verschuldet durch den dicken Schweinehund inside, habe ich mich heute zähneknirschend und unlustig aufs Rad und in den Sportclub geschwungen. Samt Schwungmasse…
Pilates stand auf dem Programm. Und ich hoffte, mich durch den Gruppenzwang ausreichend motivieren zu können, endlich weiter an meiner Fitness zu arbeiten.
Alle Omis und Opis (und noch zwei-drei Damen in meinem Alter) sahen frisch und fröhlich aus, Lars schmetterte sein übliches „glücklich gucken!“ – und ich wurde im Laufe des Kurses immer deprimierter.
Es ist demütigend, wenn man erlebt, wie mühelos sich Menschen jenseits der 55 verknoten können, während ich einen Krampf in der Hüfte bekomme. Wie routiniert sie Bewegungsabläufe nachahmen, während mir ein großes „hä??“ im puterroten Gesicht steht. Wie lässig sie ihre Bauch- und Bein-Muskeln gebrauchen, während ich vor Anstrengung zitternd gerade mal zwei Drittel des Pensums schaffe.
Ernsthaft: Ich war den Tränen nah. Und fragte mich, wozu ich mich quäle.
Trotzdem drehte ich nach dem Kurs pflichtschuldigst meine drei Runden an Dr. Wolffs Folterbänken, einsam und beschämt, und radelte dann kleinlaut und kein bisschen stolz nach Hause, um mich mit Kohlehydraten zu trösten.
Nächster Termin: Mittwoch. Schwänzen gilt nicht. Ich werde berichten.
PS: Getränk des Tages – wieder mal grüne Melone, derzeit mein Favorit.