Dienstag, 28. Mai 2013

Wir sind Entdecker-Hasen!

       

Bellis hatte ihre große Reisetasche mitten ins Zimmer gestellt. Keine Ahnung, was sie damit tun wollte. Aber sie war offen. Und drin lagen irgendwelche weichen Sachen. Sehr verlockend!
Logisch, dass wir da reingesprungen sind, geschnüffelt haben und die weiche Unterlage ausgiebig zum Uns-Putzen nutzten. Und Bellis hat uns das tun lassen. Nett von ihr.
Miss Flauschi hat's nicht allzulange ausgehalten. Bellis' Nettigkeit war ihr wohl unheimlich. Sie ist bald wieder rausgehüpft und hat sich VOR der Tasche geputzt. Wenn sie das so will...
Ich hab's mir ein Weilchen länger gemütlich gemacht in der großen Tasche. War doch mal was anderes.
Kuschlige Grüße,
euer Buster.

       

Die Farbe Rot

Der Frühling wird wärmer (hoffentlich bald!) - und wir freuen uns über herrlich rote Sonnenuntergänge und unsere roten Wangen!
Ist Rot nicht eine wunderbare Farbe?

Rot verbinden wir mit Wärme, reifen Früchten und mit der Flüssigkeit des Lebens, dem Blut. Rot steht daher für Sinnesfreude und Leidenschaft und ebenfalls für Liebe und Erotik.
Aufgrund ihrer wohltuenden und wärmenden Wirkung wird die Farbe Rot (als Infrarotstrahlung) zu Heilzwecken eingesetzt.
Allgemein wirkt sie anregend und Appetit fördernd.
Schon die bloße Wahrnehmung der Farbe Rot erhöht den menschlichen Stoffwechsel.

In China steht die Farbe Rot traditionell als Symbol für Freude, für Sommer und den Süden. Rot bedeutet Glück und wird daher gern für Geschenkpapier, Einladungskarten und alles Festliche verwendet. Sogar die Farbe des traditionellen Brautkleides ist rot.

Rot gilt auch als Warnfarbe, als aggressive und auffallende Farbe - Rot bedeutet Energie. Die züngelnde Flamme des Feuers ist rot, die Glut ist rot.
Von allen Farben wird Rot vom Menschen am besten wahrgenommen.
Rot ist die Lieblingsfarbe von Kindern und vielen Erwachsenen.

Die Mai-Juni-Kollektion des Klunkerfischs steht ganz im Zeichen der Farbe Rot!
Wenn du diese Farbe liebst, wirst du begeistert sein von der Lebendigkeit, Leuchtkraft und Vielfalt der roten Schmuckstückchen auf www.klunkerfisch.de!


Freitag, 24. Mai 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 8: Kneifen gilt nicht

Und wieder hab ich die ganze Woche gezaudert, so dass ich am Freitag keine Ausrede mehr übrig hatte. Ich musste also zum SPOCHT.
Trotzdem hab ich wieder Pilates geschwänzt. Hatte einfach keine Lust dazu. Ich hätte aber mitmachen sollen, denn heute waren "meine" Folterbänke gut besucht!
Annika erklärte einem neuen Mitglied, wie die einzelnen Geräte zu bedienen sind. Eine Frau mit nettem Lächeln und ein etwas finster guckender Mann in den Fünfzigern warteten mehr oder weniger geduldig, bis der Neue das jeweils nächste Gerät ausprobiert und absolviert hatte.
Ich reihte mich ein und wartete mit...
Es ging also schleppend von Bank zu Bank. Die Frau immer ein Gerät vor mir. Sie arbeitete sehr akkurat und zwang mich so, meine Übungen ebenfalls sehr langsam und sorgfältig auszuführen. (Mit dem Ergebnis, dass ich heute tatsächlich mehr Muskelkater habe als letzte Woche.)
Der Mittfuffziger dagegen machte eine Riesen-Show aus seinem Training! Erst lief er mit betont gelangweiltem Gesicht im Raum herum, um "uns einen Vorsprung zu lassen", wie er einer Bekannten (die sich auf anderen Folterbänken austobte) erklärte. Dann schnaufte er betont laut beim Gewichtestemmen und machte ständig ewig lange Pausen zwischendurch! Deshalb hatte ich ihn bald überrundet, so dass er irgendwann vor mir war - und ich ausgebremst wurde. Was macht frau, wenn sie warten muss? Sie guckt genervt. Was ihn zu blöden Bemerkungen ("na? jetzt staut sich's wieder, wa?"), zu noch mehr Schnaufen und zum Mich-Beobachten antrieb. Ja, ich war genervt.
Trotzdem hab ich mein Soll erfüllt und teilweise übererfüllt, so dass Annika mir ein Bienchen gab. Zum Selberausmalen (in Gedanken). ;o)

Getränk: Erdbeer mit Limone in Wasser naturell, heute nicht so lecker, irgendwie...

Freitag, 17. Mai 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 7: Unter Protest...

Heute war ein schwüler Tag. Ich bin trotzdem tapfer zum Sportclub geradelt.
Den Pilates-Kurs hab ich allerdings geschwänzt. Stattdessen habe ich, ganz allein für mich, meine drei Runden an den Geräten gedreht, mir meine Bestätigung für die "Akte" geholt (jede Trainingseinheit wird ja abgezeichnet, damit man ja nicht den nächsten kostenlosen Eiweiß-Shake verpasst) und danach noch im Aldi eingekauft - wenn ich schon mal da bin...
Nun wisst ihr's.

Getränk: Kaktusfeige mit Wasser naturell - zu süß!

Donnerstag, 16. Mai 2013

Der große Gatsby - ganz großes Kino!

Verfilmte Weltliteratur wirkt auf mich eigentlich einschüchternd – besonders, wenn ich das Buch nicht gelesen habe und befürchte, den Inhalt nicht zu verstehen. Bei Gatsby war das anders.
Ich war schon durch die Vorschau im Kino mächtig neugierig, versprachen doch die Filmausschnitte jede Menge Hollywood-Glamour. Und manchmal braucht frau so etwas.

Der Inhalt ist schnell zusammengefasst: Ein junger, schöner Habenichts (überraschend erwachsen: Leonardo DiCaprio) verliebt sich in die entzückende Südstaatentochter Daisy (rührend süß: Carey Mulligan) aus gutem, reichen Hause und kann sie nicht heiraten. Fünf Jahre später und (dank der Prohibition) um einige Millionen reicher zieht er als Jay Gatsby in die riesige Villa an der Bucht genau gegenüber Daisys Haus und inszeniert prächtig glitzernde, schrille Feste für die New Yorker High Society und alle, die gern dazu gehören würden. Er benutzt seinen Nachbarn und Cousin Daisys Nick Carraway (überzeugend naiv: Tobey Maguire), um Gelegenheiten zu schaffen, Daisy wiederzusehen, sie zu beeindrucken und die Vergangenheit wiederzubeleben.
Das Drama scheint vorprogrammiert: Verstrickt in seine geschickt konstruierten Abenteuerstorys, bei denen nie klar ist, wieviel davon wahr und wieviel Gerücht ist, erkennt Gatsby nicht, dass sich die Vergangenheit weder verleugnen noch ändern lässt. Statt zu akzeptieren, dass Daisy in den fünf Jahren seiner Abwesenheit eine Ehe lebte, will er sie zwingen, zuzugeben, dass es immer nur er - Gatsby – war, den sie liebte. Unter Druck gesetzt und verwirrt verursacht Daisy einen Verkehrsunfall, bei dem eine Frau (die Geliebte ihres Mannes) stirbt. Gatsby – aus tiefer Liebe dazu bereit, die Schuld am Unfall auf sich zu nehmen – wird vom Ehemann der verunglückten Frau umgebracht. Daisy kehrt zurück in ihre Ehe.

Der Film hat Tempo, wenn in atemberaubend schnellen Bildern die rauschenden Partys vorbeiwirbeln oder Gatsby in seinem schicken gelben Automobil durch New Yorks Wolkenkratzer-Schluchten saust, untermalt von mitreißenden Hip Hop Songs, die viel besser die heranrollende Moderne wiederspiegeln, als die originale Charleston-Musik der 20er Jahre das gekonnt hätte.
Denn modern ist dieser Gatsby – im rosa Anzug, neureich, Chancen nutzend. Und doch ist er der einzige, dem die alten Werte – wahre Liebe, Vertrauen und Moral – etwas bedeuten.

Der Film hat aber auch Längen, wenn sich die dramatischen Dialoge zu unangenehm rührseligen Momenten ausweiten und den Film regelrecht brechen.

Aber vor allem hat der Film eins: Glamour! Unzählige Kristalle, Goldflitter, Lametta und Lichter als Sinnbild von Reichtum und Geltungssucht blenden den Zuschauer – und Daisy - förmlich. (Ich war ganz hingerissen von den vielen, sorgfältig beachteten Details – von Bauhaus-Schreibtischlampen bis hin zum Art-Deco-Teeservice!)
Aber schnell wird klar: Sein Reichtum bedeutete Gatsby nichts. Er schaffte ihn nur für Daisy, weil er meinte, dass sie diese finanzielle Absicherung verdiente, wenn sie sich für ihn entschied. Was sie letztlich nicht tat.

Traurig die Vorstellung von einem alternden, lächerlich wirkenden Lebemann, zu dem Gatsby geworden wäre, hätte er überlebt, verbittert und gefangen in der Vergangenheit. So starb er als Held, der große Gatsby, unbeirrt an die Liebe glaubend.
Seine Geschichte endet also tragisch, aber folgerichtig - mit dem letzten Satz des Romans von F. Scott Fitzgerald: "So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu."
Und das ist wahr.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Blogger schenken Lesefreude! Ich habe ein Buch gewonnen! :o)

Blogger schenken Lesefreude - das stimmt! Denn ich habe ein Buch gewonnen! :o)

Ich habe nämlich nicht nur mit einer Rezension am Welttag des Buches teilgenommen, sondern habe auch mein Glück bei der Verlosung auf www.jinxx.net versucht. Und ich habe das Buch "Die verzauberten Frauen" von Berndt Schulz gewonnen, jippie! Dankeschööön!
Es ist ein Mittelalter-Kloster-Krimi, auf den ich schon sehr gespannt bin, weil ich solche Bücher sehr mag!

Wie schön, dass die Sonne scheint und der Balkon aufgeräumt ist - da werde ich's mir heute Nachmittag noch gemütlich machen. Hach, endlich wieder was zu schmökern...

Samstag, 11. Mai 2013

Sesselpupser???



An manchen Tagen kommt es mir wieder in den Sinn: Ich bin ein Hase und kann deshalb prima hüpfen!

Dann springe ich mal eben in den großen karierten Sessel, gucke triumphierend, putze mich ausgiebig und mache es mir dann gemütlich.

Miss Flauschi kriegt das meist gar nicht mit und sucht mich dann lange, bevor sie es sich unterm Schrank bequem macht.

Ich genieße die Ruhe, ungestört und ungeniert. Bis Bellis sich bewegt, dann türme ich lieber.
Denn eigentlich darf ich ja gar nicht im Sessel sitzen. Ein Wunder, dass sie mich trotzdem geknipst hat. Soll einer aus den Menschen schlau werden...

Spitzbübische Grüße,
euer Buster.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 6: Es wird langsam...

Also, heute bin ich zumindest zufrieden mit mir. Bin kurz vor dem Mittag in den Sportclub geradelt, denn ich hatte einen Termin mit Annika wegen meines Vertrags. Da gab's also keine Ausrede.
Pflichtschuldigst hab ich mein Pensum an den Folterbänken erfüllt - und zum Teil sogar übererfüllt! Es war ganz leer war, niemand schaute mir zu. Die eine Tante, die noch mit mir an den Geräten herumturnte, war schneller fertig als ich. So konnte ich mein Tempo einhalten und fühlte mich durch nichts gestört und abgelenkt.
Nach dem Training wurde mir eröffnet, dass ich einen Eiweißshake gewonnen hätte. Das machen die im Sportclub so: Nach so und so vielen Trainingseinheiten kriegt man einen Motivationsdrink. ;o) Ich nahm Schoko - wenn schon, denn schon. War gar nicht so unlecker, nur ein bisschen warm. Aber tatsächlich schokoladig.
Jetzt bin ich wieder zu Hause, werde ausgiebig duschen und mich dann auf meine Frisörin, die zum Hausbesuch kommt, freuen. Das hab ich mir verdient!

PS: Getränk des Tages - Erdbeere mit Limette, LECKER!!

Freitag, 3. Mai 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 5: Sport ist und bleibt doof. :o(

Wer heute einen amüsanten Sport-Report von mir erwartet, wird wohl enttäuscht werden… 
Nach anderthalb Wochen Sport-Abstinenz, verschuldet durch den dicken Schweinehund inside, habe ich mich heute zähneknirschend und unlustig aufs Rad und in den Sportclub geschwungen. Samt Schwungmasse…
Pilates stand auf dem Programm. Und ich hoffte, mich durch den Gruppenzwang ausreichend motivieren zu können, endlich weiter an meiner Fitness zu arbeiten.
Alle Omis und Opis (und noch zwei-drei Damen in meinem Alter) sahen frisch und fröhlich aus, Lars schmetterte sein übliches „glücklich gucken!“ – und ich wurde im Laufe des Kurses immer deprimierter.
Es ist demütigend, wenn man erlebt, wie mühelos sich Menschen jenseits der 55 verknoten können, während ich einen Krampf in der Hüfte bekomme. Wie routiniert sie Bewegungsabläufe nachahmen, während mir ein großes „hä??“ im puterroten Gesicht steht. Wie lässig sie ihre Bauch- und Bein-Muskeln gebrauchen, während ich vor Anstrengung zitternd gerade mal zwei Drittel des Pensums schaffe.
Ernsthaft: Ich war den Tränen nah. Und fragte mich, wozu ich mich quäle.
Trotzdem drehte ich nach dem Kurs pflichtschuldigst meine drei Runden an Dr. Wolffs Folterbänken, einsam und beschämt, und radelte dann kleinlaut und kein bisschen stolz nach Hause, um mich mit Kohlehydraten zu trösten.
Nächster Termin: Mittwoch. Schwänzen gilt nicht. Ich werde berichten.
PS: Getränk des Tages – wieder mal grüne Melone, derzeit mein Favorit.