Freitag, 19. April 2013

Ich mache SPOCHT! Teil 3: Kampf dem inneren Schweinehund!

Okay, das mit Donnerstag war dann ja wohl nichts... Mein Schweinehund hatte tausend Ausreden und sowieso was besseres zu tun... Naja...

Aber heute, gleich früh morgens, hab ich mich aufs Fahrrad geschwungen und bin in den Sportpark geradelt. Denn auf dem Kursplan stand Pilates! Das wollte ich ausprobieren!

Positiv: Ich war die jüngste Teilnehmerin. Negativ: Ich war auch die unfitteste...
Alle anderen Damen und auch Herren (!) waren so um die 50-60 und hatten sichtlich mehr Muskeln, um im Liegen mit leicht angehobenem Oberkörper die Beine gestreckt in der Luft zu halten, dabei mit den Knöcheln einen Ball zusammenzudrücken, richtig zu atmen und "glücklich" zu gucken.
Pilates wird (wie kann es anders sein) vom Lars veranstaltet - jetzt weiß ich also den Namen des knackigen Kerlchens. Und Lars achtete pingelig genau darauf, dass unsere Füße das "Pilates-V" bildeten (die Zehen schräg nach außen gerichtet und gestreckt), dass Bauch und Becken immer gespannt blieben und wir nicht schummelten. Dafür klemmte er denn auch (ich lag gerade schnaufend auf dem Rücken) meine Hüften zwischen seine Beine, um mich zu fixieren. Aber hallo! ;o)
Ich kam also tüchtig ins Schwitzen und merkte wieder deutlich, welche Muskeln ich nicht besitze. Aber es war angenehm, auf diese Weise gefordert zu werden, und ich denke, da gehe ich wieder hin.

Nach dem Pilates-Stündchen dachte ich mir: Jetzt bist du schon mal da und gut erwärmt, dann kannst du auch noch an die Geräte, deine drei Runden absolvieren. Gesagt - getan.
Zusammen mit einer anderen Dame, die mir immer ein Gerät voraus (und drei Gewichte "über mir") war, schnaufte ich mich tapfer von der Stützstemme zur Beinpresse und zum Brustdrücker. Doch doch, die Folterinstrumente haben wohlklingende Namen. Aber wohl war mir heute nicht. Durch den Kurs vorneweg war ich schon reichlich ausgepowert und musste manchmal zwei-drei Wiederholungen weniger machen. Das ist okay, sagte Annika, das wird gespeichert und das Pensum beim nächsten Mal vom "Bordcomputer" angepasst. Was nicht geht: Man kann nicht bei den Gewichten schummeln! Einfach mal eine Gewichtsklasse weniger einzustellen, hat den Effekt, dass die Übungen einfach nicht gezählt werden. Haha, schlau eingefädelt! ;o)


Alles in allem, so müde gesportelt und fahrradheimgestrampelt und duftend geduscht und mit gesundem Gemüsereis (Foto!) sattgefuttert, fühle ich mich jetzt vorbildlich und zufrieden und entspannt. Das Wochenende kann kommen.
Euch ein schönes selbiges!
Sportreporterin Steffi.

PS: Getränk heute: Wasser naturell mit Drachenfrucht-Litschi-Aroma - bisschen süß!