Freitag, 30. Dezember 2011

Besuch zwischen den Jahren

Ist ja nicht so, als wäre es sowas Besonderes, dass Nicki und Lilli uns besuchen, wenn ihre Familie verreist. Und deshalb kapiere ich es überhaupt nicht, wieso Bellis dann jedes Mal so aus dem Häuschen ist! Ständig dieses entzückte Quieken, wenn die beiden ihr die Finger abschlecken - ich kann's nicht mehr hören! Es war zu erwarten, dass auch Miss Flauschi völlig durchdreht. Die Drama Queen sauste panisch durch's Zimmer und den Gasthasenstall und sorgte für ein fabelhaftes Chaos. Ich hab mich erst mal hinter die Couch verkrümelt, bis sie sich beruhigt hatte. Als ich die Lage später kontrollierte, zeigten sich Nicki und Lilli echt erfreut, uns zu sehen. Netterweise hatte Bellis unsere Käfige nebeneinander gestellt und die Seitenteile hochgeklappt, so dass wir uns besuchen konnten. Die Brücke der Freundschaft lag natürlich auch davor. Dem allgemeinen Begrüßungsschlecken und gegenseitigen Futterkosten stand also nichts im Weg.

Tatsächlich hatte sich eigentlich keiner von uns verändert. Alle schnupperten noch genauso wie im Sommer. Schön!

Mich beeindruckt es ja immer, wie liebevoll Nicki und Lilli miteinander umgehen. Einer von beiden ist ja immer am Schleckern: Ohren, Augen, Nase - immer hübsch pflegen. "Was?? Macht ihr das nicht??" Ähm, nö, wir sind da nicht so gründlich...
Unsere Gäste haben sich sogar mal kurz aus dem Stall getraut, Applaus! Lilli war allerdings so schnell wieder drin, dass Bellis nicht dazu kam, ein Foto zu knipsen. Also kuscheln wir nun und futtern um die Wette und lassen es uns gut gehen. Morgen werden die beiden wieder abgeholt, etwas früher als geplant, da die Hasenmama krank geworden ist. Schade, wir wollten zusammen um die Wette zittern, wenn draußen die Silvesterböller krachen. Gute Besserung von uns und hoffentlich besuchen uns die beiden bald mal wieder!
Guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch
euer Buster.

Freitag, 2. Dezember 2011

Doch, es gibt sie - Scheißtage.

Es gibt Tage, da kann es nicht mehr schlimmer kommen.
Die ganze Woche krebse ich nun schon mit Husten, Schnupfen und bisschen Fieber im Büro herum, weil wir mit Sack und Pack und jahrhundertealten Akten in ein anderes Gebäude umziehen. Staub und Zugluft machten es nicht besser. Aber ich hab halbwegs durchgehalten.
Heute, knapp vor dem Feierabend, renne ich mir dann im "neuen" Gebäude am uralten, klemmenden, für mich viel zu hohen Klofenster den Schädel ein. Kleine Platzwunde. Blutet nicht mehr.
Und kaum zu Hause angekommen - im gerade eingesetzten Regen - erwartet mich eine vorweihnachtliche Bescherung: Es hat wieder reingeregnet. Innerhalb kürzester Zeit. Gleiche Stelle: Dachbalken und Dachfenster.
Da frag ich mich doch: Was haben Dachdecker und Trockenbauer gemacht, als sie hier mein gesamtes Dach aufgerissen haben?! Nur mal so geguckt und dann alles wieder zugepappt?! Mein Vermieter stöhnte und jammerte nur, als mein Herzallerliebster (HAL) ihn eben anrief (kurz bevor er zu seiner Tochter eilte) - aber ob der Vermieter nun tatsächlich den Dachdecker alarmiert, ist mehr als fraglich. Ist ja Freitag - und schon lange nach eins!
Meine Nerven liegen blank. Ich habe Kopfweh, Schüttelfrost und niemanden da, der mich pflegt. Der Schokoladenadventskalender, den ich eben noch vom HAL bekommen habe, wird wohl schon an diesem Wochenende (für das natürlich Regen angesagt ist!!) in seiner Gesamtheit dran glauben müssen. Prost Mahlzeit.