Sonntag, 4. August 2013

Sommernächte, Sternenhimmel...



Seit sie zum ersten Mal im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt wurde, bin ich fasziniert von der Himmelsscheibe von Nebra!
Am Mittelberg bei Nebra von Schatzsuchern aus der Erde gebuddelt, durch ganz Deutschland verfolgt und dann zurück nach Halle gebracht, kann man heute in einer Dauerausstellung des Museums die Scheibe in ihrer ganzen wiederhergestellten Pracht bewundern.
Die goldenen Symbole auf der grün korrodierten Himmelsscheibe werden als eine Darstellung des nächtlichen Sternenhimmels gedeutet.
Die große Scheibe wurde zunächst als Sonne, mittlerweile auch als Vollmond interpretiert und die Sichel als zunehmender Mond. Die Anhäufung der sieben Goldplättchen im oberen Bereich der Scheibe stellen vermutlich den Sternhaufen der Plejaden dar.
Die Horizontbögen an den Seiten, die den Sonnenauf- und -untergang zwischen Winter- und Sommersonnenwende veranschaulichen, sowie die Sonnenbarke, die die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost symbolisiert, kamen erst später hinzu.

Es gibt auch noch andere Deutungen. Doch für mich war die Himmelsscheibe schon immer das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint - ein Abbild des nächtlichen Himmels, mit Mond und Sternen und der Sonnenbarke, die zwischen Tag und Nacht hin- und herfährt.
Meine kleine Sternenhimmel-Schmuckkollektion auf www.klunkerfisch.de zeigt Symbole, die sich auch auf der Himmelsscheibe wiederfinden - wenn auch in anderer Form und Farbe. Sonne, Mond und Sterne - in Colliers, Ohrringen, Armbändern und Ringen - sommernachtsblau und silbern glitzernd und teilweise nachtleuchtend.
Wer mag solche Schmuckstücke nicht tragen, wenn man die Sommernacht zum Tag macht? Schaut mit mir in die Sterne auf www.klunkerfisch.de!