Dienstag, 25. Januar 2011

Kleines Gewinnspiel! Der Klunkerfisch verlost etwas!





Das Jahr schreitet munter voran. Der Januar ist schon fast vorüber, und beim Klunkerfisch dümpeln noch sieben Kalender für 2011 herum. Es wäre sehr schade, wenn diese nicht den Weg an eine Wohnzimmerwand oder in ein Büro finden würden.

Aus diesem Grund werden diese Kalender nun verlost! Ja wirklich - die gibt's nun gratis!
Die ersten sieben Leute, die eine Mail mit dem Betreff "Ich möchte einen Klunkerfisch-Kalender!" an den Klunkerfisch (klunkerfisch[at]justmail[.]de) schicken, bekommen einen der folgenden Kalender (10 x 21 cm groß) mit einzigartigen Fotografien zugeschickt:


* Halle 2011 mit Fotos alter, verfallener Bauwerke, von denen einige mittlerweile saniert wurden, andere aber noch genau so, und wieder andere gar nicht mehr in Halle an der Saale stehen (noch 3 Exemplare vorhanden).
* Jahreszeiten 2011 (ohne Titelaufdruck) mit Landschaftsmotiven, immer passend zum Monat (nur noch 1 Exemplar vorhanden).
* Flora 2011 (ohne Titelaufdruck) mit detaillierten Makroaufnahmen von Blüten und Pflanzenteilen (noch 3 Exemplare vorhanden).

Natürlich können in den Mails Motivwünsche geäußert werden - sollte das Motiv dann allerdings schon vergriffen sein, wird ein anderer Kalender zugeschickt.

Die Vornamen und Wohnorte der Gewinner werden hier im Blog bekannt gegeben.
Also dann - viel Glück beim Gewinnspiel wünscht der Klunkerfisch! :o)

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Das ging ja wie beim Brezelnbacken!!
Innerhalb von nicht mal drei Stunden waren alle Kalender weg! :o)

Die Gewinner sind:

* Christine aus Vachendorf
* Dagmar aus Bad Krozingen
* Christine aus Michelhausen (Österreich)
* Brita aus Reichardtswerben
* Heinz aus Meinerzhagen
* Monika aus Regensburg
* Uwe aus Bernburg

Herzlichen Glückwunsch! :o)

Samstag, 15. Januar 2011

Frühes Jahr

Ich kann sie unter meinen Füßen spüren
die Glöckchen ohne Schnee im Januar
wie Keimlingspitzen kalten Lehm berühren
und klingen: doch, der Lenz ist absehbar

Hier oben aber ist die Welt noch gräulich
die Farbe zieht vom Himmel in mein Herz
ganz ohne Weiß ist Kälte ganz abscheulich
ich ahne es - es schneit dafür im März

Nur äußerst ungern lasse ich mich locken
vom Ofen weg, er ist mein bester Freund
und wärmt mich herzlich durch die dicken Socken

Erst wenn es draußen milde lenzt und scheint
wenn Wärme auf mich fällt statt kalter Flocken
dann glaub` ich es: der Winter ist verneint



© Bellis 2008
Aus: "Bellis. Blueprints."
Leseproben: www.bellis-blueprints.de

Freitag, 14. Januar 2011

Wir gehen als Indianer zum Karneval!


Verrückter Abend! Gerade sitzt Bellis noch ganz friedlich am Küchentisch und bastelt irgendwas kunterbuntes, während wir zu ihren Füßen liegen und genauso friedlich pennen - und dann kriegt sie plötzlich einen Einfall und stört uns!
Die Freche!
Kommt sie doch nicht mit einem Bündel bunter Federn und versucht, uns die Dinger hinter die Öhrchen zu klemmen! Hey! Das kitzelt doch!
Aber Bellis kennt Tricks, miese fiese wirkungsvolle Tricks! Sie hat uns nämlich Knabbereien hingelegt, um uns zu knipsen, während wir sie futtern.
Womit sie nicht gerechnet hat, war unsere Fressgeschwindigkeit! Ha! Im Pfötchenumdrehen waren wir fertig und sind in den Stall gehopst, um Nachschub zu suchen.
Großer Fehler! Denn dort hatte sie uns in der Falle...
Zuerst steckte sie jedem von uns nur eine Feder ins Fell. Das fand sie aber noch nicht schön genug.
Also bekam Missi zwei pink-orangene Federn und ich je eine hell- und eine dunkelblaue Feder hinter die Ohren geklemmt, und wir hielten brav für zwei Fotos still, die Nasen demonstrativ im einträchtigen Protest zu Boden gesenkt (damit wir möglichst jammervoll ausschauen), bevor wir uns energisch die Dinger aus dem Fell schüttelten.
Boah, da dran kann man nicht mal knabbern, weil das so in der Nase kitzelt!
Aber schick sehen wir schon aus, oder was meint ihr?
Helau oder was auch immer!
Euer Buster.

Dienstag, 11. Januar 2011

Fade

mir sind die Tage einerlei
die ich verlebe, schon seit Jahren
erinner mich nicht, wie sie waren
bevor ich haftete im Brei

aus heute, morgen, Donnerstag
den Wochentag vergess ich täglich
die Wochenenden sind so kläglich
so kurz, dass ich nicht aufstehn mag

aus meinem Bett, dort lieg ich brav
und bete um ein langes Leben
wozu auch aus den Federn heben
den Seinen gibts der Herr im Schlaf


© Bellis

Taschenbuch "Bellis. Blueprints." - Leseproben auf www.bellis-blueprints.de