Samstag, 24. Juli 2010

Bollywood

Als Synonym für die indische Filmindustrie ist der umgangssprachliche Begriff "Bollywood" weit verbreitet.

Dieser Begriff entstand in den 1970er Jahren und bezog sich ausschließlich auf Hindi-Unterhaltungsfilme. Die Wortkreuzung "
Bollywood" enthält daher die Bestandteile Bombay und Hollywood.

Den typischen Bollywood-Film gibt es nicht, doch sollte eine erfolgreiche Produktion alle neun Rasas, die traditionell überlieferten Bestandteile indischer Kunst, enthalten: Liebe, Heldentum, Ekel, Komik, Schrecken, Wundersames, Wut, Pathos und Friedvolles.

Seit Mitte der 1990er Jahre dominieren thematisch eher Liebesfilme, die sich oft um prunkvolle Hochzeiten drehen. Im Unterschied zum westlichen Kino wird in Bollywood-Filmen so gut wie nie geküsst und Sexszenen werden auch nur sehr selten gezeigt.

Ganz typisch für Bollywood-Filme sind jedoch die musikalischen Tanzszenen (ähnlich wie im westlichen Musical), in denen die Tänzer farbenfroh flatternde Gewänder und Tücher sowie prächtig glitzernde Schmuckstücke tragen.

Der Klunkerfisch hat sich von den leuchtenden Bollywood-Farben inspirieren lassen und eine kunterbunte Sommerkollektion entworfen. Lass dich verzaubern und reise mit nach Bollywood auf www.klunkerfisch.de!

Montag, 19. Juli 2010

Meine Gasthäsin

Ich bin wieder zu Hause bei Bellis. Und Tina ist auch hier, sozusagen im Urlaub.
Muss ich mich eigentlich schämen, weil ich Tinas Gesellschaft recht angenehm finde? Ich habe mich in den letzten Tagen schon ziemlich an sie gewöhnt.
Gut, Tina ist fast doppelt so groß wie ich, und wenn sie mich zum Spaß mal ein bisschen poppt, dann macht sie mich richtig platt... Okay okay, ich mache mich dann immer freiwillig platt.
Aber sie ist eine wirklich liebe und unternehmungslustige Häsin. Sie hat neugierig die ganze Wohnung inspiziert und alle Gegenstände mit der Kinndrüse markiert, und sie hat frech über den Rand von Couch und Couchtisch geguckt (was sehr lustig aussieht, denn sie könnte sich glatt mit den Vorderpfoten auf dem Rand aufstützen). Die ganze Zeit jumpt sie mit mir auf dem Teppich herum und stupst mich an und schleckt mir sogar die Augen. Naja, das nur manchmal. Meist will sie mich poppen.
Mit Nella war das schon was anderes. Zwar konnte sie nicht mehr so schön mit mir spielen und ich bin immer mal von ihr gehauen worden, aber sie war nicht viel größer als ich, da konnte ich zurückknuffen. Nun gibt es keinen "Kampf der Nasen" mehr, wie mit Nella, kein Wer-schafft-es-den-anderen-zuerst-zum-Schleckern-zu-bringen... Wenn Tina mir ihre Nase zum Abschleckern hinhält, dann tue ich lieber, was sie will.
Aber ich will nicht jammern. Ich habe jemanden zum Spielen und Kuscheln. Und das ist mehr, als manch anderer Hase hat.
Haltet die Ohren steif, Leute, ich tu's auch.
Euer Buster.

Samstag, 17. Juli 2010

Mach's gut, meine Nella...

Letzte Woche ist Brunella gestorben. Sie hat die Große Hitze nicht überstanden. Dabei hat Suse für so viel Schatten gesorgt und sogar das Gras angefeuchtet, an der Stelle, an der Nella am liebsten lag. Aber so lange täglich mehr als 35 Grad sind für eine Hasendame, die ein bisschen zu dick ist und nicht mehr gut laufen kann, einfach viel zu viel.
Oh je, ich vermisse sie so! Sie hatte so schöne lange Wimpern, mit denen sie ununterbrochen zwinkerte, was sehr kokett aussah. Da verzieh man ihr alles, sogar ihr Hauen und Knurren. Und sie war die einzige Häsin der Welt, die sprechen konnte. Ihr Zwitschern und Murmeln und Knurren und Kreischen gibt’s in der Lautstärke sicher nicht noch mal in der Hasenwelt.
Momentan wohne ich noch bei der großen Tina. Sie hat mich bereitwillig in ihrem Stall aufgenommen, und das tröstet mich ein bisschen. Aber am Sonntag holt uns Bellis zu sich nach Hause. Ja, alle beide, denn Suse macht dann Ferien. Hoffentlich ist es in der Dachwohnung ein bisschen kühler – aber ich glaub’s nicht wirklich. Und es wird überall nach meiner Nella duften...
Sie fehlt mir so sehr.
Mach’s gut, meine Nella, ich wünsche dir, dass du auf der Wiese, auf der du jetzt herumhoppelst, wieder richtige Jumps machen kannst. Und grüß Bruno und Gino, unbekannterweise.
Dein Buster.

Samstag, 3. Juli 2010

Sommerfrische

Ich hatte schon gestern morgen das Gefühl, dass der Tag nicht mein Tag werden wird. Meine Ahnung ließ mich schlecht gelaunt am Gitter rütteln, was Nella zum Meckern und Knurren veranlasste. Und tatsächlich – ich hatte Recht!
Am Nachmittag fing Bellis nämlich an, unsere Transportbox herzurichten. Unser Equipment wurde gepackt, dann kam plötzlich die Suse und schwupps! wurden wir in die Box gestopft und ins Auto verfrachtet. Ich hasse Autofahren – bei dieser Sommerhitze erst recht! Man kann gar nicht so schnell hecheln, wie man eigentlich will. Außerdem war mir klar, wohin es nun ging – zur Riesen-Tina! Na klasse!
Was ich nicht ahnte: Nicki und Lilly waren auch schon dort. Was soll das denn?! Ein Auffangcamp für Karnickel, oder was? Suse hatte nämlich ein richtiges Fort aufgebaut, mit mehreren Außengehegen aus Brettern, Maschendraht und witzigen „Lückenfüllern“ aus Latten und ... einer Axt! Hallo?? Okay... die vielen Separees fand ich gut, denn bei dieser Hitze hab ich wirklich keine Lust auf Kämpfe mit Tina. Trotzdem mussten uns die Menschen natürlich zur Begrüßung zusammensetzen – na sicher, immer spielt mit uns! War klar, dass sich Tina gleich auf mich stürzte und verwamste, dass die Fellbüschel nur so flogen. Ich konnte mich gerade noch hinter ein Häuschen retten – und stak dort fest! Suse musste mich retten, sehr peinlich. Hab den ganzen Abend geschmollt.
Nella haben sie übrigens in ihrem Laufstall sitzen lassen, die hatte es gut! Naja, die kann ja auch nicht mehr so schnell flitzen wie ich, also sei’s ihr gegönnt.
Am Ende hatten wir dann aber doch alle unser eigenes Gehege und konnten verschnaufen und Klee mümmeln, uns gegenseitig durch’s Gitter beschnuppern und den Sonnenuntergang genießen, weil dann endlich ein bisschen Kühle aus der Wiese aufstieg. Das war dann schön! Vielleicht wird’s ja doch noch eine erholsame Sommerfrische?
Zwei Wochen werden wir nun hierbleiben, weil Bellis an die Ostsee fährt. Soll sie mal - auf so eine lange Autofahrt hätte ich keine Lust!
Ich werde berichten, was ich alles erlebe, Leute!
Genießt den Sommer!
Euer Buster.


Die Hasenburg - oder das Karnickelauffangcamp - oder DAS FORT!

Lilly, die Katze und Suse.

Der "Lückenfüller" - Nicki beschnuppert ihn von innen ...

... die Katze von außen.

Tina, aufmerksam ihr Revier überwachend.

Nicki im Stall - aber noch gibts kein Futter, sondern eine ...

... Hasenzusammenführung - ich stecke bereits hinter dem Häuschen (fest).

Lilly hat keine Angst.

Aber ich schon! Dass Suse mich in meiner Klemme auch
noch knipsen musste, ist bissi fies gewesen...

Erst guckt Nella eifersüchtig...

... aber dann genießt sie ihre Ruhe.

Uff! Erstmal ausruhen von der Jagd!

Tina - auch k.o.!

Katze - auch k.o.! ;o)

Lilly beim Kirschenfuttern. Mmmh, erfrischend!