Dienstag, 27. April 2010

Klopf, klopf...

Ich habe etwas herausgefunden! Wenn Nella nachts am Käfiggitter rüttelt oder sogar knurrt und quiekt, dann knallt Bellis lediglich die Schlafzimmertür zu.
Wenn ich allerdings nachts mit den Hinterfüßen klopfe, als ob Gefahr droht, dann klettert Bellis aus dem Bett, um nachzuschauen, ob mit uns alles in Ordnung ist. Dann krabbelt sie uns die Nasen, murmelt irgendwas beruhigendes und gibt uns manchmal sogar noch was zu fressen! Cool! Muss ich heute Nacht gleich noch mal ausprobieren.
Euer schlauer Buster.

Montag, 26. April 2010

Die große Freiheit

Hach, war das ein schönes Wochenende! Wir durften den halben Samstag und den ganzen Sonntag frei herumlaufen. Das haben wir weidlich ausgenutzt! Die meiste Zeit haben wir hinter der Couch gepennt, dort ist es am kühlsten. Denn Bellis’ Dachwohnung heizt sich auch schon bei 16 Grad Außentemperatur sommerlich auf, wenn die Sonne scheint. Sobald aber Bellis die Tür zum Schlafzimmer öffnete, starteten wir durch! Na gut, ich startete durch. Denn ehe Nella hinterher geschlurft kam, war ich schon dreimal durch die Tür! Jedenfalls fast.

Ich weiß nicht, wie Bellis das macht, aber sie ahnt meist schon, was ich vorhabe, ehe ich auch nur den halben Weg bis zur Tür zurückgelegt habe. „Buster, nein!!“, donnert sie mir dann hinterher. So dass ich lieber ganz unschuldig und beiläufig, quasi vor mich hinpfeifend, unter dem Schrank verschwinde. Bellis lacht dann immer. Aber lässt mich keine Sekunde aus den Augen. Sie kennt mich eben. Denn wenn sie auch nur ein Momentchen wegschaut - huiii, bin ich ins Schlafzimmer gesaust! Sozusagen mit fliegenden Fahnen und schmetternden Trompeten, wie die Kavallerie beim Sturm auf’s feindliche Fort! Bellis saust dann aber immer hinter mir her, so dass ich nie weit komme - spätestens unter dem Hochbett hat sie mich, und dann geht die Jagd rückwärts!

Was Bellis aber nicht so häufig mitkriegt, ist, wenn ich mich ins Bad einschleiche. Und dort bin ich zu gern! Der Fußboden ist so ganz anders als in den anderen Zimmern, schön glatt und kühl. Und ich habe dort einen kleinen Teppich für mich allein, mit langen Fransen dran, an denen ich herumknabbern kann. Und dann ist da noch dieser große weiße Schrank - Bellis wäscht da drin manchmal unseren Hasenteppich - der hinten so verführerisch nach Gummi und Metall riecht. Und der so schön dicht an der Wand steht, so dass nur ich allein dahinter Platz habe. Hinter den krieche ich ja für mein Leben gern! Leider mache ich dabei ganz schön viel Krach, weil mein dicker Po nicht mehr so gut durch die Lücke passt wie früher. Außerdem stellt die Bellis immer Fallen auf: Plastikflaschen mit was drin, dass nach Blumen riecht. Und wenn ich mich daran vorbeiquetschen will, plumpsen die garantiert um. Dann kommt prompt das „Buster, nein!! Komm vor!!“ Und ich bin gezwungen, rückwärts aus der engen Lücke zu krabbeln. Meist hopple ich dann lässig bis zur Türschwelle und schaue meine Bellis unschuldig an: Is was? Dann lacht sie wieder. Und ich pose gemütlich auf dem Teppich mit den langen Fransen, bis sie wieder wegschaut. Auf geht’s zur nächsten Runde!

Euer Buster.


Mittwoch, 14. April 2010

Bunnybaseball.

Mittlerweile ist in unsere kleine Welt wieder die vollkommene, von uns so dringend benötigte Ordnung eingekehrt. Bellis steht morgens halb sechs auf, öffnet unseren Käfig, die bereits meckernde und knurrende Nella hüpft hinaus und wird mit Bellis’ linker Hand gekrabbelt, während mir mit Bellis’ rechter Hand die Nase gekrault wird.
Nach unseren Streicheleinheiten ziehen wir uns meist auf den Wohnzimmerteppich zurück, um unsere Morgentoilette zu erledigen. Nee, nicht das, was ihr denkt! Wir sind im Allgemeinen saubere Hasen und verlieren nur mal ein-zwei Köttelchen, wenn unsere Wohnung nicht eindeutig nach uns riecht... Ich sehe schon, ich mache den Eindruck, den ihr jetzt von uns habt, nur schlimmer...
Wenn es nach unserer Morgenwäsche nicht gleich Frühstück gibt, machen wir gern noch ein Nickerchen hinter der Couch. Und wenn der Hunger nicht sehr groß ist, lassen wir uns auch nur sehr ungern dabei stören. Eigentlich kommen wir immer angehoppelt, wenn Bellis „Lecker lecker Frühstück!“ ruft (auch abends!). Und wenn sie dazu noch mit der kleinen Dose klappert, in der unsere Apfelbonbons sind... Heute Morgen hatten wir aber keinen großen Hunger, also haben wir mit Bellis Baseball gespielt. Wie das geht?
Bellis schlägt den Ball und sichert das Spielfeld. Und wir versuchen beide, die nächste sichere Base zu erreichen.
Erster Ball von Bellis: „Lecker Frühstück!“ - erste Base: hinter der Couch.
Zweiter Ball von Bellis: „Frühstück! Stall!“ - zweite Base: Couchende und um die Ecke gucken.
Dritter Ball von Bellis: „Los, Hasen! Stall!“ und dabei wildes Herumwedeln mit der TV-Zeitung hinter der Couch - dritte Base: Wohnzimmerteppich.
Vierter Ball von Bellis: Händeklatschen, dabei Sichern des Spielfelds durch Abschneiden des Rückwegs hinter die Couch - vierte Base: unter dem Nähmaschinentischchen.
Fünfter Ball von Bellis: in meinen Hintern zwicken und Nella anstupsen und dabei schimpfen - fünfte Base: unser Teppich vor dem Stall.
Der sechste Ball kann, in Abhängigkeit von unserer und Bellis’ jeweiligen Laune, variieren - entweder stupst uns Bellis so lange, bis wir allein in den Stall springen, oder sie packt uns kurzentschlossen am Schlawittchen und bugsiert uns hinein.
Home Plate. Game over.
Manchmal, aber nicht oft, gelingt mir ein Home Run! Dann stürze ich durch Bellis’ Beine, sause wie ein geölter Blitz von Base zu Base: Nähmaschine, Küchentisch, Wohnzimmerschrank, Couch, wieder Nähmaschine, zurück hinter die Couch, unter den Schrank, hinter den Sessel, zum Küchentisch... und meist kriegt sie mich dort.
Was für ein herrlicher Spaß!
Euer Buster.

Montag, 12. April 2010

Ende der Besuchszeit.

Gestern gegen Mittag wurden die Gasthasen abgeholt! Endlich! Wir winkten ihnen fröhlich mit den Ohren hinterher, als sie rausgetragen wurden. Und dann wurde aber am Gitter gerüttelt - wir wollten raus!!!
Bellis war lieb und öffnete gleich unseren Käfig. Eine schnelle Sauserunde durch die Wohnung war bei mir obligat! Ich flitzte und sprang und genoss die Freiheit! Danach holte ich meine Nella ab, denn die Faule saß noch auf dem kleinen Teppich. Gemeinsam liefen wir gemächlich unsere Stamm- und Ruheplätzchen ab, markierten hier ein Stuhlbein (oder Bellis’ Bein) mit der Kinndrüse und dort ein Eckchen mit ein paar Kötteln... Bellis hat gleich wieder geschimpft und hinter uns her geputzt. Aber sie hat uns nicht wieder weggesperrt!
Als alles wieder uns gehörte, machten wir es uns hinter dem Sofa gemütlich. Dort ist es so schön dunkel! Hach, so ein Sonntag ist was feines!
Euch allen eine schöne Woche!
Euer zufriedener Buster.

Samstag, 10. April 2010

Der (missglückte) Ausbruch.

Bellis hatte heute Putzwut. Sie hat nicht nur unsere Ställe gereinigt – nee, sie hat auch den Opferteppich gewaschen und auch die Brücke der Freundschaft abgerissen. Jetzt hängt alles zum Trocknen auf dem Balkon. Na toll. Wieder ein deutliches Zeichen dafür, dass wir nicht raus dürfen.
Ausgiebig geknuddelt wurden wir ja heute schon, alle vier. Aber dann wurden wir mit ausgiebigem Frühstück (Heu, Apfel, Möhre und etwas Fenchel) bestochen und mussten weiter Stallhocker spielen. Und Bellis hat gesaugt, Staub gewischt, aufgeräumt...
Während sie so beschäftigt war, merkte sie nicht, dass sie vergessen hatte, den Deckel von meinem Stall zu schließen. Ha!!! Kurzerhand bin ich ausgebrochen. Ein kurzer Satz hinauf, am Gitter festgekrallt und ein kräftiger Absprung – sichere, wenn auch harte Landung auf dem Parkett und schnell die Kurve gekratzt!
Leider nicht schnell genug... Bellis kennt mich halt genau und griff mich, bevor ich hinter die Couch flüchten konnte. Und dann – ich hasse es! – hielt sie mich wie ein Baby auf dem Arm, auf dem Rücken liegend, und kraulte mir den Bauch. Ich weiß nie, ob ich strampeln oder vor Genuss sabbern soll.
Aber muss ich mich da wirklich entscheiden?
Bis später, Leute!
Euer Buster.

Buster auf der Flucht

Donnerstag, 8. April 2010

Urlaubsverlängerung und Hasenpfanne

Gestern bekamen wir Post! Die Hasenmama von Nicki und Lilly mailte aus Italien: das Auto musste in die Werkstatt und deshalb verzögert sich die Rückreise bis zum Samstag. Dabei sollten die Gasthasen ja schon heute abgeholt werden. Hm.
Das heißt dann also, weitere zwei Tage Arrest. Na toll.
Ach, ich übertreibe. Denn so schlimm ist es ja nicht. Bellis verwöhnt uns alle mit frischem Grünzeug. Heute haben wir sogar Minzeblättchen und Fenchelkraut bekommen. Mal was ganz anderes. Hat echt lecker geschmeckt. Nur frage ich mich, wo das hinführen soll? Sollen wir gemästet werden?
Momentan ist Nicki nämlich allein im Stall. Lilly darf mit auf's Sofa, und Hias spielt dort mit ihr - sehr seltsame Spiele. Er hat die große blaue Bratpfanne geholt und Lilly reingesetzt und Bellis hat Fotos gemacht. Hallo?? Was soll das werden? Probesitzen in Pfannenhaltung?? Müssen wir uns Sorgen machen?
Nein, sagt Bellis, kein Grund zur Panik. Ein bisschen schwarzer Humor muss manchmal einfach sein. ;o) Aber als Hias die Lilly kurzerhand in "Pfanni" umtaufen wollte, hat sie sich prompt gerächt - sie hat in die Pfanne geköttelt, haha! ;o)
Schlaft gut, Leute!
Euer Buster.

10 Dinge, die man als Eisverkäufer nicht tun sollte!

Die ersten warmen Tage vor zwei Wochen hatte man schon verpasst - aber nun endlich hat meine Lieblingseisdiele wieder geöffnet!
Die Verkäuferin schwatzte mit irgendeiner Bekannten vor der Ladentür, als ich eintrat, und ging hinter mir hinein (1. FEHLER).
Die Eissorten sahen so lecker aus wie immer! Deshalb konnte ich nicht widerstehen und verlangte zwei Kugeln.
„Was ist denn MecRoche?“, fragte ich, verwundert über die Schreibweise. „Das soll so was wie Ferrero Roche sein“, meinte die Verkäuferin, „aber ich habe noch nicht alle Sorten gekostet, wegen hier!“ Sie zeigte dabei auf ihre Hüften. (2. FEHLER)
Ich grinste vage und erwiderte: „Sagen Sie mir das lieber nicht...“ - „Naja, das kriegt man ja nicht wieder runter“, plauderte sie weiter (3. FEHLER). Ich wiederholte (immer noch lächelnd!), dass sie mir das lieber nicht sagen solle, denn sonst wäre ich bald keine Kundin mehr. Sie guckte etwas ratlos, griff ohne Plastikhandschuhe zu einer Waffeltüte (4. FEHLER), schaufelte die erste von mir gewählte Eissorte hinein und sah mich dann fragend an (5. FEHLER).
Die zweite Kugel wurde in die Waffel gefüllt, ohne vorher dieses Kugelformgerät abzuspülen (6. FEHLER). Nachdem die Verkäuferin mühevoll mit viel Kleckern und Schmiererei den Befüllvorgang abgeschlossen hatte, reichte sie mir mit langen Kunstfingernägeln die Waffeltüte - mit einem Fingernagel halb im Eis! (7. FEHLER) Eine Serviette für die klebrige Tüte gab’s nicht dazu, ich konnte leider auch keine auf dem Tresen entdecken. (8. FEHLER)
Als sie mir das Wechselgeld über den Tresen gab, fielen ihr 10 Cent in einen Eisbottich (9. FEHLER). Ich bekam ein neues Geldstück - und sah mich bewusst nicht um, um zu beobachten, wie sie die Münze aus dem Eis angelte. Der nächste Kunde wird sich doppelt freuen!
Nicht gefreut habe ich mich dann über den Eisgenuss. Das Eis war wie immer lecker, auch dieses ominöse „MecRoche“. Aber die Waffel war eindeutig noch aus der letzten Saison! (10. FEHLER)
Nee, ich glaube, ich wechsle die Eisdiele und besuche den Italiener. Der hat einfach mehr Berufserfahrung.

Dienstag, 6. April 2010

Bunny-TV

Gestern war so ein fauler Tag! Wir durften nicht raus aus unseren Ställen. Aber wir hatten auch gar keine Lust. Mein Pelz juckt immer noch wie verrückt. Und Nella ist grantig - sie pennte deshalb in der gegenüberliegenden Ecke.
Die Gasthasen waren auch hübsch ruhig.

Damit wir alle keinen Hüttenkoller bekommen, hat uns Bellis Hasen-TV gezeigt.

Etwas über gesunde Ernährung:


Ein bisschen Sportprogramm:


Und dann noch einen Gute-Nacht-Film:


Viel Spaß beim Anschauen wünscht euch euer Buster.

Montag, 5. April 2010

Mein gewonnenes Osterei von tulibri!

Hurra, ich habe bei einem kleinen Gewinnspiel gewonnen, das tulibri veranstaltet hat! Schaut, was ich gewonnen habe: ein handgemachtes Leporello im Ostereierformat! Es kam schon am Samstag im sicherlich auch selbstgemachten, leuchtend orangeroten Briefumschlag an und gefällt mir richtig gut! Ich denke, ich werde ein paar hübsche Fotos hineinkleben... Dankeschööööön, Astrid! :o)

Sonntag, 4. April 2010

Frohe Ostern - jetzt mit Foto! Wer da nicht guckt, ist selber schuld!

Zugegeben, auf dem zwei Jahre alten Foto bin ich noch ganz schön klein und habe noch keine prächtige Mähne, lediglich ein paar Fransen im Genick. Aber hübsch war ich damals schon. ;o) Und Nella ja sowieso.
Fröhliche Ostern euch allen!
Euer Buster - und eure Nella!

Fröhliche Ostern!

Wir dürfen nicht mehr raus. Daran sind wir aber selbst schuld.
Denn gestern Vormittag hatte Bellis für uns vier Hasen die Brücke der Freundschaft freigegeben. Nella ist natürlich sofort in den Gaststall gesprungen! Und Lilly, mittlerweile nicht mehr so schüchtern wie zu Anfang, hat sie tüchtig vermöbelt! Ich war ja baff! Da Nella nicht mehr so schnell die Kurve kriegt (sie lahmt etwas auf den Hinterbeinen und rutscht beim Herumspringen hinten immer weg, was eigentlich lustig aussieht und ihr auch nicht weh tut), musste sie von Lilly ganz schön was einstecken. Das konnte ich natürlich nicht mit ansehen - ich bin tapfer dazwischen gegangen. Denn Nicki hat nur verdattert aus der Wäsche geguckt. Hab mir also die Mädels mal ordentlich vorknöpft, hähä. Hat nur nicht geholfen, die tobten munter weiter und vermöbelten mich! Bellis hat uns dann schimpfend aus dem Käfig gefischt und zurück in unseren Stall gestopft. Boah, wir haben aber auch Dreck gemacht! Alles voller Streu und Köttel!
Deshalb müssen wir nun drin bleiben. Auch heute. Obwohl Ostersonntag ist und Bellis eigentlich mit uns allen vieren Osterfotos machen wollte. Die Gasthasen durften mal kurz auf den "Opferteppich", während ihr Stall gründlich gereinigt wurde. Nella und ich mussten beim Putzen in unserem Stall bleiben, immer vor der Schaufel hin- und herrutschen und dann sogar draußen auf dem Balkon warten, bis unsere Ecke ausgesaugt war! Naja, ich will mich nicht beschweren - Wind und Sonne waren eigentlich ganz angenehm. Und unser Stall riecht jetzt so schön sauber.
Jedenfalls wurde uns angedroht, dass wir nun dauerhaften Stallarrest haben. Bis nächsten Donnerstag. Na super.
Ostern ist also kein Fest für Hasen! Aber immerhin ganz erholsam, und mehr zu futtern kriegen wir auch.
Wünsche euch auch ein gemütliches Ostern!
Euer Buster.

PS: Schaut später nochmal rein, Leute, dann zeige ich euch ein zwar etwas älteres, aber schickes Foto von Nella und mir beim Ostereiersuchen. ;o)

Freitag, 2. April 2010

Kehrfreitag??

Heute war ein fauler Tag. Bellis hat sich Hias und Charly eingeladen, die ihr halfen, ihren Balkon aufzuräumen. Ich verstehe das ja nicht. Da wird die Erde in den vielen Töpfen umgebuddelt – aber statt sie uns da mal ranlässt, benutzt sie lieber so komische Geräte. Wir könnten das schneller erledigen!
Und dann schleppt sie Grünzeug heran, das sie in den Töpfen vergräbt. Naja, nicht ganz, oben schaut es heraus, wie Gras aus der Erde. Sieht lecker aus! Aber es ist nichts, was wir fressen dürfen! Verstehe ich auch nicht. Wozu ist denn Grünzeug sonst da? Bellis meint, damit es schön aussieht. Hä? Da setzt sie sich also davor, seufzt „hach ja“ und grinst vor sich hin. Und davon wird sie satt?? Kapiere ich nicht.
Naja, gehungert haben wir heute jedenfalls nicht. Es gab Apfel und Möhre und Heu und sogar etwas Brot. Das hat natürlich Nella gefuttert.
Und heute war ich zum ersten Mal froh, dass die Gasthasen da waren! Denn Charly schmust ja so gern mit allem, was Fell hat! Und da sie uns auch gern mal aus dem Stall hebt (was wir gar nicht mögen!), konnten wir erleichtert aufatmen, als auch sie gleich von Nickis blauen Augen und Lillys langen Wimpern schwärmte. Die beiden ließen sich aber gern streicheln und knuddeln. Und wir konnten in Ruhe in der Frühlingssonne dösen. Was für ein fauler Tag!
Schönen Abend für euch alle!
Euer Buster.

Nicht mein Tag...

Irgendwie fühle ich mich nicht wohl. Ein Fellwechsel steht an, ich fluse herum, und das juckt wie die Sau. Nella geht mir mit ihrem eifersüchtigen Geknurre und Käfiggerüttle auf den Keks. Und Bellis, obwohl bemüht, uns nicht zu vernachlässigen, umgurrt dennoch mehr die Gasthasen als uns. Nicki hinten, Lilly vorn... hach, die schönen blauen Augen, hach, die hübschen langen Wimpern, und guck doch, wie sie mir die Finger lecken... Schlecht könnte einem davon werden. Da muffe ich doch lieber still in meiner Ecke, wahlweise hinter der Couch, wenn wir denn mal rausdürfen, und ertrage tapfer den Juckreiz. Vielleicht erbarmt sich Bellis ja auch noch und bürstet mich mal kräftig aus – mal sehen.
Bis später, Leute!
Euer Buster.