Freitag, 31. Dezember 2010

Miss Flauschi, die Partyhäsin!


Miss Flauschi liebt es ja sehr, wenn bei uns was los ist und sie so richtig freidrehen kann. Dann saust sie wie eine Plüschkugel durch die ganze Wohnung, lässt sich um die Zimmerecken rutschen und springt lustig auf dem Teppich herum.
Aber in den letzten Tagen schepperte sie dabei wiederholt gegen Stuhlbeine, meinen Hintern und sogar gegen Bellis' ausgestreckte Hand. Ihr komischer Ponyschopf war so lang geworden, dass ihr die Haarbüschel über die Augen hingen - sie sah einfach nicht mehr, wohin sie lief.
Deshalb hat ihr Bellis gestern eine schicke Frisur verpasst. Und Missi hielt ganz still, obwohl die Schere bedrohlich knirschend in ihr weiches Fell schnitt.
Jetzt hat sie einen kleinen Bürstenschnitt auf der Nase. Das fühlt sich lustig an.
Man kann gut erkennen, wie erleichtert Missi ist und wie viel Spaß es ihr macht, jetzt sehenden Auges eine Menge Unfug anzustellen. Das wird ein spaßiger Abend!
Habt eine schöne Silvesterparty, Leute, und rutscht gut rein ins neue Jahr!
Euer Buster.

Montag, 27. Dezember 2010

Hasenweihnacht


Leute, Weihnachten ist ja was aufregendes! Wir hatten nicht damit gerechnet, aber wir bekamen Geschenke!

Bellis hatte uns Knusperstangen überreicht (die waren und sind aber noch eingepackt) und einen Snack-Ball!
Was das ist, haben wir erst einmal nicht begriffen, obwohl sich Bellis viel Mühe gegeben hat, uns das Prinzip begreiflich zu machen.
Vor unseren neugierigen Augen füllte sie den Ball mit Leckereien (Nüssen, getrockneten Hagebutten und Äpfeln - und getrockneter Banane, unsere absolute Lieblingsknabberei!!). So weit, so gut.

Dann legte Bellis den Ball auf den Teppich. Tja, und nun? Ein bisschen ratlos schnupperten wir daran herum. Er roch eindeutig nach Leckerli. Aber er schmeckte nicht danach und wir kamen an die Köstlichkeiten drinnen auch nicht heran. Hmm...

Schließlich stupste Miss Flauschi den Ball ungeduldig mit der Nase an. Und was soll ich sagen - der Ball drehte sich mit der verlockend duftenden Öffnung nach unten und zwei Stückchen Banane kullerten heraus! Ha!! So geht das also!

Jetzt stupsen wir immer wieder, wenn wir Appetit haben, an dem Ball herum. Feines Spielzeug ist das! =:o)

Euch allen gemütliche Nachweihnachtstage und viel Spaß beim Naschen!
Euer zufriedener Buster.

PS: Fotos anklicken zum Vergrößern!

Samstag, 18. Dezember 2010

Miss Flauschi ist ein Schneehase - eindeutig!


Tja, das war wohl wieder mal nicht geplant...
Kaum hatte Bellis einen Stuhl in den Schnee gestellt, um das Vogelhäuschen unter dem Dachvorsprung aufzuhängen, huschte Miss Flauschi an ihr vorbei und verschwand im glitzernden Schnee. Nur ihre Spuren waren noch zu sehen...
Bellis hat gelockt und gerufen und mit Erkältungen gedroht - aber Missi blieb eine ganze Weile verschwunden. Ab und zu hörten wir etwas rascheln oder sahen eine kleine Lawine von einem Blumentopf purzeln, aber von Missi sahen wir nichts.
Erst nach gefühlten zwei Stunden (es waren aber nur so zwanzig Minuten) tauchten ein Paar Puschelöhrchen, hübsch mit Schnee bestäubt, hinter ihrem Lieblingsblumentopf (dem mit Rosmarin drin) auf.
Ihre Heimkehr (natürlich ohne Befehl) hat Bellis dann mit dem Handy gefilmt. Die Qualität ist nicht besonders - aber Miss Flauschis lässiger Sprung ins Warme ist schon sehenswert.
Wo ich war? Na, ich saß ganz besorgt zu Bellis' Füßen! Ist doch kalt draußen, Leute!
Schönes Wochenende für euch!
Euer fauler Buster.

Montag, 13. Dezember 2010

Ein Tramfahren-Special

Beim Tramfahren sehe und erlebe ich jeden Tag so viel, dass es eigentlich unmöglich ist, auch nur das Wichtigste bzw. Auffälligste in 140 Twitter-Zeichen zu zwängen.
Deshalb gibt es jetzt für euch mal ein paar Erläuterungen und ein spezielles Erlebnis von meiner heutigen Heimfahrt.
Beinahe täglich treffe ich in der Straßenbahn die gleichen Leute. Es ist nett zu sehen, dass sie auch mich erkennen. Manche lächeln vage, wenn ich sie anschaue. Ganz selten nickt mir jemand zu. Meist blicken wir uns nur kurz an und schauen zeitgleich wieder weg. Schade eigentlich, hm?

Ein paar der Leute möchte ich euch vorstellen - andere Leute beschreibe ich euch ein anderes Mal.

Da sind die vier Fellkapuzen-Inder. Ich weiß nicht genau, ob sie aus Indien sind. Aber sie sehen so aus. Wenn sie reden, sprudeln viele weiche Konsonanten über ihre Lippen, schnell und knatternd wie ein gut gefettetes Maschinengewehr (falls man das fettet). Die vier Jungs tragen alle dicke Anoraks mit Kapuzen und dazu Ohrenschützer - und sehr oft einen Thermosbehälter an einem Riemen über der Schulter. Ich habe keine Ahnung, was sie darin transportieren. Einen Rest Curry vom Abendessen vielleicht? Oder Plutonium? ;o)
Der schwarze Mann ist ein ziemlich haarloser Mann etwa in meinem Alter, der immer schwarz gekleidet ist und Kaugummi kaut. Im Winter trägt er einen schwarzen Filzhut, im Sommer einen hellen Strohhut. Er steigt an der gleichen Haltestelle aus wie die vier Inder.
Die Schläferin treffe ich morgens und nachmittags. Sie ist genauso klein wie ich, ihre Füße baumeln auch kurz über dem Boden, und sie hat kurze rote Haare. Wenn sie wach ist, lächelt sie mich an. Aber meist schläft sie. Oft hat sie ein Buch in den Händen, aber ich habe sie noch nie umblättern sehen.
Die Katzenfrau ist eine junge Frau mit besonders schönen Augen: groß und leicht schräg stehend. Ihre ausgeprägten Wangenknochen und die Stupsnase lassen sie aussehen wie eine Katze. Sie ist immer sehr schick angezogen.
Der Kupfermann fährt nur alle paar Wochen mit. Er trägt dann immer eine große Spirale glänzenden Kupferdraht über der Schulter und steigt bei einem Schrotthändler aus. Das letzte Mal hatte er den Draht mit einem Kopfkissenbezug getarnt und wurde beim Schwarzfahren erwischt. ;o)
Mein Lieblingsmitfahrer ist ein junger Mann, kaum größer als ich, aber sehr nett aussehend. Er lächelt mich immer an, ganz wenig, wenn wir uns sehen. Er spricht fließend englisch mit seiner Kollegin, der Mürrischen. Er fährt nicht täglich mit, aber oft.
Das Englisch der Mürrischen hat einen besonderen, harten Akzent. Wenn sie allein fahren muss, dann döst sie, mit verdrossen zusammengezogenen Augenbrauen, in ihrem Sitz. Ihre feinen Haare fallen ihr dabei ins Gesicht und durch ihre dunkle Hornbrille schaut sie noch mürrischer aus. Ich glaube, ihr täglicher Arbeitsweg ist sehr weit und sie ist deshalb so müde.
David Duchovny ist vermutlich noch Azubi, ich schätze ihn auf knapp zwanzig. Er fährt immer nur drei-vier Haltestellen mit und ähnelt tatsächlich dem Schauspieler, mit Nase, Augen und Mund. Ob er das weiß?
Das Gesundheit-Mädchen fährt fast jeden Tag mit. Sie ist noch sehr jung, liest fast immer dicke Bücher, beobachtet allerdings auch sehr neugierig, wer zu- und aussteigt. Und sie hat mir nett "Gesundheit" gewünscht, als ich geniest habe.
Die Popel-Frau ist auch noch recht jung, wirklich nicht hübsch und leider auch nicht gut erzogen. Ihren Müll lässt sie unter den Sitz fallen und ihr Handy dient ihr als Ghettoblaster. Sie kleidet sich bevorzugt nuttig-pink, was sich heftig mit ihren rotblonden Haaren beißt, mustert ihre Umgebung grundsätzlich mit vernichtenden Blicken und bohrt ungeniert und gründlich in der Nase.
Das Stinkemädchen steigt zusammen mit ihrer Mutter (wie ich vermute) und einem viel jüngeren Geschwisterchen ein. Das Stinkemädchen ist ca. 18 Jahre alt und Schülerin, immer sehr aufreizend und nur leicht bekleidet, stark geschminkt und hat einen auffällig dicken Mund, der aussieht wie aufgespritzt - was er aber nicht ist. Das Mädchen riecht immer irgendwie ungewaschen und nach Zigaretten. Ihre Mutter (oder ältere Schwester?) ähnelt ihr sehr. Das kleine Kind, das die Mutter morgens mit der Bahn zum Kindergarten bringt, könnte auch vom Stinkemädchen sein...
Die rosa Oma steigt auch an der Haltestelle der Stinkemädchen-Familie ein. Die alte Frau ist weißblond gefärbt und trägt rosa oder weiße Anoraks und kichert mädchenhaft, wenn sie sich einen Sitzplatz aussuchen soll und sich nicht entscheiden kann.
Die Lehrlingstruppe treffe ich nur nachmittags, wenn ich zeitiger Feierabend mache. Es sind etwa zehn junge Leute, immer laut und lustig. Besonders auffällig sind ein junger Mann mit Haifischlächeln, der eine Art Wortführer ist und etwas älter aussieht als die anderen Jungs, und ein Mädchen, das immer (IMMER!) lächelt, was mir unheimlich ist.

Und manchmal treffe ich den Punk... So wie heute. Der Punk hat viele lustige rote Teufelshörnchen, jede Menge Piercings in Nase und Lippen, Stern-Tattoos auf der Stirn und eine schöne große, rabenschwarze Hundedame namens Emi, die sehr gut erzogen ist. Heute hatte der Punk einen Kumpel und eine Flasche Baileys dabei und setzte sich mir gegenüber. Neue Fahrgäste begrüßte der Punk mit lautem "Buh!!" oder "Arschloch!", entschuldigte sich aber immer gleich mit einem "habe Tourette - nee, ich verarsche Sie nur, sorry!". Da niemand reagierte, jammerte er schließlich "keiner spielt mit mir". Als er merkte, dass ich grinsen musste, vertraute er mir an: "Oh Mann, mir tut vielleicht die Kiste weh. Hämorrhoiden sind echt eklig." Fand ich auch. Sein Kumpel lachte und meinte, dass mich das sicher nicht interessieren würde. "Doch!", meinte der Punk, "sie hört mir doch zu!" Und er hatte Recht. ;o)
Der Punk stieß mit seinem Kumpel an und erlaubte Emi, sich auf den Sitz neben ihm zu setzen. Emi nahm Platz und saß stolz und sehr artig und uns alle überragend auf dem Sitz. Und niemand meckerte - alles lächelte. Der Punk führte kleine Tricks mit Emi vor: Folgsam gab sie "Fünf", erst links, dann rechts. Dann wiegten Hund und Herrchen synchron ihre Köpfe hin und her und gaben sich Küsschen. Und nach jedem Trick wurde die "elegante Schlampe", wie der Punk seinen Hund liebevoll nannte, herzlich geknuddelt.
Ich fand's wirklich schade, als die drei ausstiegen.

Morgen geht's weiter mit meinen Kurzberichten vom Tramfahren. Und jetzt seid ihr auch informiert, von wem ich da berichte. ;o)

Dienstag, 30. November 2010

A-B-C - ein Hase sitzt im Schnee... ♫ ❄ ☃


Seit vorgestern hat es ja eigentlich pausenlos geschneit. Solange es krümelte, ließ uns Bellis nicht auf den Balkon, obwohl Missi immer wieder auf der Ausguck-Kiste saß und sehnsüchtig aus dem Fenster guckte.
Aber heute früh, es war noch schummrig draußen, da durften wir in den Schnee springen! In richtig viel Schnee!
Missi und ich guckten beide erstmal skeptisch. Der Fußboden war nicht mehr zu erkennen - wer weiß denn, was sich unter diesem kalten Weiß verbirgt?
Natürlich war Miss Flauschi, die tapferste Häsin der Welt, die erste, die raushüpfte - mitten hinein in die weiße Pracht! Dass der Schnee so tief und vor allem so weich ist, hatte sie wohl nicht erwartet. Denn sie sank tüchtig ein, als sie versuchte, den Balkon zu erobern.
Nach ihr hüpfte ich dann auch hinaus. Brrrr, war ganz schön kalt an den Füßen. Aber es fühlte sich aufregend und sehr interessant an, durch den weichen Schnee zu krabbeln.
Trotzdem blieben Missi und ich dicht an der Tür und knabberten dort nur ein bisschen an den Blumen unter dem Schnee. Und als Bellis uns hineinrief, kamen wir gleich angehoppelt. War schon nötig, unsere Hinterteile dann wieder aufzuwärmen. Wir sind halt verwöhnte Wohnungshasen!
Aber bestimmt hüpfe ich mal wieder raus, höchstwahrscheinlich, vielleicht, mal gucken...
Einen wunderweißen Tag wünscht euch
euer Buster.

Montag, 29. November 2010

Der Klunkerfisch-Adventskalender ist da!


Es ist wieder an der Zeit…
Weihnachten ist nicht mehr fern, am letzten Wochenende feierten wir schon den ersten Advent – da ist es unabdingbar, dass der Klunkerfisch-Adventskalender online geht!
Wie jedes Jahr verbergen sich hinter den Türchen leckere weihnachtliche Rezepte, Gedichte zum Lachen und Nachdenken, Geschichten zum Schmunzeln und Seufzen, Basteleien zum Nachmachen und hübsche Bilder zum Bewundern.
Ein großes Dankeschön an all die fleißigen Kreativen, die dem Klunkerfisch beim Befüllen geholfen haben! Ihre Namen und Links zu ihren Websites findet ihr unter ihren Beiträgen. Besucht sie mal!
Und nun vergesst nicht, jeden Tag ein Türchen zu öffnen – auf www.Klunkerfisch.de! :o)

Sonntag, 28. November 2010

Miss Flauschi erlebt zum ersten Mal Schnee

Leute, es ist Winter! Es hat in der vergangenen Woche immer mal weiß gekrümelt. Doch der Schnee war zu nass für Balkonausflüge. Aber als wir heute morgen aufwachten, war alles trocken gefroren und zuckrig bereift und die Sonne, die für ein Momentchen heraus kam, ließ alles wunderbar glitzern. Schön sah das aus.
Ich habe diese Pracht vom Balkonfenster aus betrachtet, mit warmem Hintern auf der Ausguck-Kiste. Aber Missi wollte raus - und sprang auch raus. Und das, obwohl sie zum allerersten Mal Schnee erlebte! Sehr beeindruckt schien sie von Frost und Schnee nicht zu sein. Sie schnupperte in ihren Lieblingsecken herum und knabberte ein paar welke Blümchen an. Aber irgendwann hielt wohl auch ihr dicker Pelz die Eiskälte nicht mehr komplett von Bauch und Füßen ab und sie kam ganz freiwillig wieder herein.
Tja, Leute, ich sag's ja: Es ist Winter. ;o)
Adventsgrüße von eurem Buster!
PS: Klickt die Bilder zum Vergößern an ... ach, das wisst ihr ja.






Montag, 15. November 2010

Bunter November - Markt in Leipzig

mein neuer Ohrschmuck-Rahmen
der butterblumengelbe Klunkerfischstand
das Kuchenzelt mit den Leipziger StrickerInnen
Blick aus dem Stand über den kleinen Markt
Am letzten Samstag fand er statt, der Bunte November-Markt in Leipzig. Der Klunkerfisch war mit seinem butterblumengelben Stand auch dabei. Extra für den Markt hatte ich einen alten Bilderrahmen mit einem Hintergrund aus weinrotem Samt versehen, um darauf meine weihnachtlichen Ohrringe zu präsentieren. Sieht schmuck aus, hm? ;o)

Das Wetter hätte viel schlechter sein können - eigentlich hatten wir sogar großes Glück! Denn nachdem es am Freitagabend schüttete und stürmte, befürchtete ich das Schlimmste auch für den Samstag. Doch es war warm wie im Frühling, und die Sonne schaute auch ab und zu hervor. Abgesehen von ein paar Windböen (die nur einmal den Stand anhoben und auch nur einmal meinen vietnamesischen Hut vom Tisch wehten) und gelegentlichen harmlosen Regenschauern war das Wetter ganz in Ordnung. Und erfinderisch wie ich bin, war sogar meine Ohrring-Pinnwand gut beschirmt!

Es kamen denn auch allerhand Leute vorbei, diese hatten alle gute Laune und viel Zeil zum Stöbern und auch zum Einkaufen, zum Schwatzen und zum Kuchenfuttern im Nachbarzelt beim Leipziger Kreativ- und Strickcafé (auf deren Seite ihr weitere Fotos findet).

Erst als es dunkel wurde (und der Klunkerfisch-Stand zusammen mit anderen Ständen um die Wette leuchtete), regnete es sich langsam ein, aber da war der Markt sowieso (leider!) schon zu Ende.

Ein dickes Dankeschön an die Organisatoren des Bunten-Novembermarkts für's Umsorgen und den leckeren Glühwein mit Amaretto! Der Klunkerfisch ist auf jeden Fall zum Wollefest im nächsten Mai wieder dabei! :o)
der bunte Stand der Elfenwolle: http://tinassoeckchen.wordpress.com
Markttreiben
beleuchteter Klunkerfisch-Stand im Regen
Andrea und Julia, leider nur von hinten
Glühwein!!

Wetterwechsel




So ein Novemberwetter ist wirklich unberechenbar. Meist isses ja mies, aber manchmal eben auch nicht.
Noch am Freitagabend regnete es richtig heftig. Missi war deshalb sehr missmutig, denn mal wieder durfte sie nicht auf den Balkon hinaus. Demonstrativ legte sie sich wie ein Zugluftdackel vor die Tür und schmollte.
Am Samstag mussten wir sogar den ganzen Tag im Stall bleiben, weil Bellis nicht zu Hause war. Lang-wei-lig...
Aber am Sonntag... am Sonntag strahlte die Sonne und wir durften raus raus raus!!! Missi geriet wieder in den üblichen grünen Rausch und konnte gar nicht fassen, dass sie jetzt wirklich nicht mehr geschimpft wurde, wenn sie an den Blumen knabberte. Alles darf abgefressen werden, sagte Bellis. Vor lauter Fresslust setzte sich Missi so mancher Gefahr aus, Rosendornen und Brennnesseln, aber passiert ist natürlich nichts.
Wer mich jetzt nicht auf den Fotos entdeckt, der sei beruhigt - er guckt richtig. Ich war nämlich nicht die ganze Zeit draußen, nur ab und zu. Ansonsten lag ich ganz alleine hinter der Couch und genoss meine Ruhe. Muss ja auch mal sein, war schließlich Sonntag!
Schöne Woche für euch!
Euer Buster.

Sonntag, 14. November 2010

Klunkerfisch's Schriftstücke

Schrift bezeichnet ein aus Elementen bestehendes grafisches Zeichensystem, das zur Bewahrung und Weitergabe von Informationen dient. Meist besteht eine enge Entsprechung zu einer gesprochenen Sprache.
Mit einem Zeichensystem werden Informationen kodiert, indem sie auf einen Träger geschrieben werden, und dekodiert, indem sie von ihm wieder abgelesen werden.

Als Schriftstück bezeichnet man geschriebene Dokumente, die üblicherweise in Papierform vorliegen. Allgemein gebräuchlich ist dieser Ausdruck im juristischen Bereich bzw. in der Geschäftswelt. Mehrere Schriftstücke zu einem Themenbereich nennt man Konvolut.

(beide Quellen: Wikipedia)

Bei den Schriftstücken des Klunkerfischs dient Schrift zur Illustration und Zierde von Schmuckstücken!
Exotische Schriftzeichen aus fernen Ländern geben sachlichen Formen einen besonderen Reiz.
Und der Sinn von einzelnen Wörtern wird mit einem Augenzwinkern hervorgehoben.

Zeichen lesen und mit Worten spielen, sich mit Buchstaben schmücken und Poesie erleben!
Schmökere dich durch die Schriftstücke des Klunkerfischs auf www.klunkerfisch.de! Auch für Herren ist etwas Schmuckes dabei! ;o)

Donnerstag, 4. November 2010

Königshasen oder Klorollenhalter?



Bellis ist unmöglich! Immer wieder setzt sie Missi und mir diese Klopapier-Papprollen auf die Ohren und lacht sich schief, weil wir damit so komisch aussehen!
Ey, wo bleibt denn da die Würde des Hasen???
Sie nennt mich dann immer "kleiner Pharao" und Missi "Flausch-Queen" und will partout nicht, dass wir die Dinger von den Ohren schütteln.
Missi hat so plüschige Öhrchen, dass das Ding darauf prima feststeckt und Missi Mühe hat, die Rolle loszuwerden. Und während Bellis lacht und uns mit diesem doofen Kasten blitzdingst, um euch witzige Fotos von uns zu zeigen, schielt Missi immer ganz verwundert nach oben, weil sie nicht kapiert, was denn dort auf ihrem Köpfchen thront. Da muss sie wohl noch ein bisschen üben, ehe sie den Dreh raus hat.
Mir dagegen gelingt das ja meist ganz schnell - und dann wird's der Klorolle aber gezeigt! Im Nullkommanix hab ich die aufgeknabbert! Und das schmeckt nicht mal schlecht...
Mahlzeit, Leute!
Euer energischer Buster.



Freitag, 29. Oktober 2010

Anders sein... Eric Fish

Gedanklich schwelge ich immer noch in den Eindrücken des gestrigen Konzerts: Eric Fish, Sänger von Subway to Sally, gab sich mit Freunden die Ehre im Werk II in Leipzig. Schön war es, mit viel ehrlicher Lyrik, spürbarer Nähe und einem großen Dei-Dei. ;o)

Hier ein Stückchen davon für euch:


Anders sein

Eric Fish

Allen Winden Segel geben,
Gut und Bös' dienstbar leben,
Alles Tun und alles singen
Auf den eig'nen Nutzen sinnen.

Stets im kühlen Schatten gehen,
Keinem in die Augen sehen,
Starken nur die Hände reichen,
Um den Stürmen auszuweichen!

Anders Sein und anders scheinen,
Anders reden und anders meinen,
Alles loben, alles tragen,
Allen schmeicheln, stets behagen.

Nur der Lüge Worte leihen,
Jedem Heuchler gleich verzeihen,
Allen nach dem Munde reden,
nur dem Schein den Vorzug geben.

Auf der sich'ren Seite leben,
Dem Zufall keinen Namen geben,
Immer brave Lieder schreiben,
Keine Angst nach außen zeigen.

Anders Sein...

Wirst ein schönes Leben haben
Doch an Dir selbst verzagen!
Kannst nun alle Mädchen kriegen,
ach, würd Dich eine nur lieben!

Wirst die falschen Freunde haben,
Die die Wahrheit Dir nicht sagen!
Und am Ende ganz allein
So furchtbar anders sein!

Anders Sein kann auch bedeuten,
Sich nicht jedes Mal zu häuten,
Wenn der Wind sich einmal dreht,
Schmerzhaft ins Gesicht Dir weht!

Nach dem eig'nen Weg zu suchen,
Auch einmal für and're bluten!
Nicht die Augen zu verschließen,
Und den Gegenwind genießen!


Dienstag, 26. Oktober 2010

Miss Blabbermouth

Leute, es wird immer verrückter!
Ich dachte ja immer, meine Nella war die einzige sprechende Häsin der Welt! Aber Missi macht auch so seltsame Geräusche...
Ich weiß ja nicht, wie viele von euch Kaninchen beherbergen - und wie viele der Hasenbeherberger schon mal gehört haben, dass Kaninchen leise brummen, wenn sie ihren Partner / Mitbewohner / Futterspender umwerben. Sie kreisen dann, lustig hoppelnd, um denjenigen herum und brummen dabei aufgeregt. Hört man kaum. Von mir sowieso nicht - ich bin ja eher der introvertierte Typ.
Nicht so Missi! Die brummt gern und oft und ziemlich laut! Und da sie immer irgendwas zu kauen hat (Möhre, Teppichfransen, Stückchen Regal...), hat sie beim Brummen oft ihr Mäulchen offen. Was dann dazu führt, dass sich das Brummen anhört wie das Schnattern einer kleinen Ente im Stimmbruch: "njang njang njang..." macht Missi dann, ganz tief und irgendwie quakend. Wirklich witzig! Ihr müsstet das mal hören, Leute!
Amüsierte Grüße,
euer Buster.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Million Voices für die Telekom - ein Erläuterungsversuch

Etliche Leute haben mich auf meinen Blog angesprochen und mich gefragt, wieso ich mich so über die Werbeaktion der Telekom aufrege. Wenn jemand da mitmachen wolle - bitteschön. Mittlerweile wäre doch jeder daran gewöhnt, dass TV und andere Medien nur noch seichten und geistlosen Einheitsbrei liefern usw. Das könne man doch auch einfach ignorieren.
Nun ja. Wem das reicht. Für mich ist Ignoranz eben nicht das gleiche wie Boykott, dazu gehört für mich eben auch, öffentlich "nein danke" zu etwas zu sagen, das einem gegen den Strich geht.
Mir wurde auch vorgeschlagen, doch meinen Blog als Brief an die Telekom zu schicken. An sich eine gute Idee - aber ich bezweifle, dass ein Brief einer einzelnen Person viel erreichen würde. Allenfalls eine Korrektur der Musiker-Namen und eine höfliche Antwort, in der steht, dass sich die Telekom natürlich auch an karitativen Aktionen beteiligt. Stelle ich mir so vor. Wahrscheinlicher wäre aber, dass man mir gar nicht erst antwortet. Wie viel wirkungsvoller wäre es dagegen, wenn sich kaum jemand an dieser Aktion beteiligt... Ich gerate ins Träumen.
Mich stört bei dieser Aktion auch nicht, wie jemand vermutete, dass sie von der Telekom oder Thomas D initiiert sind. Zwar habe ich die Fantastischen Vier bisher als intelligente, wortgewandte Leute wahrgenommen, aber gut - wenn sie sich in die Reihen der sich selbst beweihräuchernden Comedians und We-love-to-entertain-you's einreihen wollen - jeder wie er gern enttäuschen möchte.

Was mich stört, habe ich eigentlich deutlich geschrieben: Dass man hier ein Lied verwendet, dessen Ursprung und eigentliche Bedeutung Rassismus und Armut anprangern - und es hier als Werbemittel missbraucht. Heiligt der Zweck die Mittel?
Mir fallen da gleich die Kampagnen von United Colors of Benetton wieder ein: die blutigen Kleider eines Soldaten - die Welt empörte sich damals über diese Geschmacklosigkeit - und die Werbung erfüllte ihren Zweck: alles sprach von Benetton. Die sich küssende Nonne und der Priester - man war pikiert und hielt dies für unsittlich - und die Werbung erfüllte ihren Zweck... Es gibt einige solcher Beispiele. Dagegen ist diese Million-Voices-Aktion regelrecht plump, ich weiß. Aber trotzdem nicht weniger unpassend und unverschämt.
Unverschämt auch, weil die Telekom durch diese Strategie gleich mehrfach Werbung auf ziemlich billige Weise macht. Schon vor der eigentlichen Werbung für das Produkt VDSL durch die Singerei von Deutschlands größtem Chor (denn das ist ja das Ziel) ist das Produkt in aller Munde. Oder besser das Hohelied auf die Telekom. Und alle Ruhmbessenen tragen gratis zum Reichtum des großen T's bei...

Wer jetzt immer noch verständnislos seinen Kopf schüttelt, den frage ich, was er denken oder fühlen würde, wenn er jemanden aus seiner Familie oder seinem Freundeskreis in einem Werbespot über die Mattscheibe flimmern sähe. Ich wäre nicht stolz auf denjenigen, weil er nicht selbst nachgedacht hat, für was er sich da hergibt, sondern sich verführen und damit ausnutzen ließ für etwas, das nicht seine Sache ist. Das nur dem Wohl eines Konzerns dient. Nicht ihm selbst oder seiner Welt.
Wem das immer noch zu ideell ist: Ich habe die Teilnahmebedingungen nicht gelesen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man mit dem Einreichen eines Videos sämtliche Nutzungsrechte daran an die Telekom abtritt. Wer weiß also, was sie daraus letztlich basteln? Kann ich euch wenigstens damit Sorgen machen?

Mittwoch, 20. Oktober 2010

a million voices to tell you what you should be thinking - so you better sober up!

Da grinst mich doch heute zähnefletschend Thomas D der Fantastischen Vier aus dem TV an und verkündet, ich solle bitte meine Stimme erheben - und zwar für die Telekom. Aus dem Hintergund singen mir bereits etliche gut gelaunte Menschen eins meiner 90er-Jahre-Lieblingslieder entgegen: "7 Seconds" von Youssou N'Dour und Neneh Cherry.
Och, denke ich angenehm überrascht, die Telekom wird karitativ? Wie schön! Da bin ich dabei!

Ich informiere mich also auf der Telekom-Website und suche nach dem Hilfsprojekt, von dem ich annehme, das es was mit Afrika zu tun hat...
Meine Enttäuschung ist groß! Denn ich finde nichts als Kommerz! Statt auf Hunger und Elend aufmerksam zu machen und zu helfen, besingt die Telekom nur ihre Absicht, das Internet noch schneller und toller und größer zu machen: mit MILLION VOICES!

Da schreie ich auch - vor Wut! Nicht nur, dass T&T (Thomas D und die Telekom) beim Nennen des ursprünglichen Songs den Musiker Youssou N'Dour einfach unterschlagen - sie scheinen auch die ursprüngliche Bedeutung des Lieds komplett missverstanden zu haben!

Dabei müssen sie doch nur mal hinhören, denn darum geht's in dem Lied: um das Hinhören, das Zuhören, das Verstehen und das Aufwachen aus einer Welt vorgefertigter und verfestigter Meinungen - und dieser Prozess braucht ganze sieben Sekunden - "7 seconds"! Eine längere Zeit ist nicht nötig, um von hier nach Afrika zu reisen, indem man sich vergegenwärtigt, dass Hautfarbe kein Grund sein kann für Unterprivilegierung, Unterdrückung, Hunger und Mord!

Wir erleben zur Zeit hitzige und gefährliche Debatten über Migration, Religion und Rassenunterschiede und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich! Und gerade jetzt haben T&T keine bessere Idee, als einen engagierten Song gegen Rassismus, der auf großen Events wie dem Live-8-Konzert 2005 und beim Music-&-Messages-Konzert der Initiative "Deine Stimme gegen Armut" 2007 gespielt wurde, für die Mehrung ihres Reichtums zu verwenden? Und dazu trägt auch noch ein bekannter Künstler bei?? Das ist armselig - und sollte unerhört bleiben!

Ich rufe euch auf: Boykottiert diese Aktion! 
Lasst euch nicht durch Medien, Konzerne und kommerzielle Künstler vorschreiben, was ihr denken sollt!
Lasst euch nicht zu Werbezwecken missbrauchen - tragt nicht zum Reichtum eines Großkonzerns bei! 
Macht dabei nicht mit!!

Stattdessen lest den Text des ursprünglichen "7 seconds"-Songs, hört ihn euch mal wieder an und wacht auf!

7 Seconds
Youssou N'Dour und Neneh Cherry


Don't see me from a distance
Don't look at my smile
And think that I don't know
What's under and behind me
I don't want you to look at me and think
What's in you is me
What's in me is to help them

I assume the reasons that push us to change everything
I would like us to forget about their color
So they can be optimistic
Too many views on rave that make them desperate
Let's leave the doors wide open
So they can talk about their pain and joy
Then we can give them information
That will bring us all together

Chorus:

It's not a second
7 seconds away
Just as long as I stay
I'll be waiting

Nothing can move us, we should be moving
From the ones who practice wicked charms
For the son and the stone
Bad to the bone
Man is not evil, even when it's born

And when a child is born into this world
It has no concept
The tone the skin is living in

Chorus

There's a million voices
There's a million voices
To tell you what you should be thinking
So you better sober up for a second


Donnerstag, 14. Oktober 2010

Mach mit bei meiner edelight-Umfrage!

Es ist Indian Summer beim Klunkerfisch!
Der Herbst hat viele Farben! Türkis und weiß und schwarzgrau wie der herbstliche Himmel - rot und orange und gelb wie die bunten Blätter - grün und grau wie nasses Moos.
Welches dieser drei Colliers würdest Du am liebsten im Herbst tragen?


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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Lecker Mais für Hasis!

 





Bellis hat uns zwei Maiskolben mitgebracht! Keine Ahnung, woher sie die hat. Sie wird den Mais doch nicht...? Ich will's lieber gar nicht wissen!
Einen Maiskolben hat sie uns gleich auf den Teppich gelegt. Miss Flauschi hat ihn erstmal ausgiebig beschnuppert. Sie kannte sowas noch nicht. Aber da sie ja sowieso alles, was sie beschnuppert, auch unbedingt kosten muss, hat sie irgendwann daran geknabbert.
Und siehe da - das war lecker. Jetzt gab's kein Halten mehr, und ich musste zusehen, dass ich auch noch meinen Teil abbekam!
Wir haben geknabbert und geknabbert und uns so richtig die Bäuche voll geschlagen. Missi natürlich viel länger als ich - die kriegt ja nie genug! Ich war längst am Mäulchen putzen, da hat sie immer noch gespachtelt.
Dann haben wir uns gemütlich lang gemacht - ja, neben dem Maiskolben. Man kann wirklich prima kuscheln mit dem! Missi lag genau daneben, war klar, hm? So konnte sie ruhen und nebenbei doch immer mal noch ein Körnchen knuspern. Soll sie doch. Ich bin satt und zufrieden und penne 'ne Runde!
Schönen Abend euch allen!
Euer Buster.