Donnerstag, 1. März 2007

Potenziell Gewinn-Berechtigte!

Sehr geehrter Herr Günther,
gestern erhielt ich Ihren Brief, in dem Sie mir freundlich mitteilten, dass ich zu den potenziell Gewinn-Berechtigten für das 118. NKL-Gewinnspiel gehöre. Hui, wenn das mal nicht besser als jeder akademische Titel ist – potenziell Gewinn-Berechtigte! Tja, ich schätze, als PGB, wie ich mich nun stolz nennen möchte (tun Sie ja auch – und zwar ganze 8 mal auf der ersten Seite Ihres Briefs!), darf ich mich glücklich schätzen (schreiben Sie ja auch!), von immerhin 477 vorgeschlagenen PGB im speziellen Nominierungs­verfahren tatsächlich ein PGB geworden zu sein. Und wissen Sie was? Ich BIN glücklich! Da sieht man´s mal wieder: Geld allein ist eben nicht des Glückes Schmied. Tatsächlich bin ich so glücklich über den mir verliehenen Titel, dass ich mein Glück nicht weiter herausfordern möchte, indem ich an Ihrer Lotterie teilnehme. Nein nein, diese Chance auf Glück (und jetzt sind wir schon beim 6. Gebrauch dieses Worts) möchte ich gern anderen überlassen. Obwohl ich ja sogar das Glück (7!) hatte, im beiliegenden verschlossenen Umschlag die persönlichen Berechtigungsnachweise für ALLE Gewinn-Kategorien zu erhalten. Welch Glücksgriff (8!)!
Dennoch: Das Glück (9!) ist kein Lottogewinn! Deshalb verbleibe ich, arm aber glücklich (10! ha! Sieger!) mit den besten Wünschen für Sie persönlich, Herr Günther,
Ihre Bellis.
PS: Brief tatsächlich abgeschickt am 1.3.2007!